Samstag, 29. Dezember 2018

Ostberg-Rundweg (M5) - die letzte Wanderung in 2018

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]



Heute haben wir das zumindest zwischendurch trockene Wetter genutzt, um die letzte Wanderung des Jahres anzugehen. Der vorletzte offene M-Weg. Den M5.
Rundweg M5 - Karte von Komoot
Gestartet sind wir wieder an einem Supermarkt. Dieses Mal aber am Netto. Von dort ging es erstmal ein Stückchen die Hallenberger Straße hinauf und dann links in die Hansestraße.
Hallenberger Straße mit Fachwerkhaus am Startpunkt
Hinter den letzten Häusern bogen wir rechts auf einen asphaltierten Feldweg ab und folgten diesem bis ganz ans Ende.


Unterwegs überholte uns noch ein Trecker, der eine Ladung Mist hinten auf dem Hänger hatte. Was für ein herrlicher Duft - NICHT. Ich bin zwar auf dem Land groß geworden, aber auch meine Nase hat Grenzen - zumal sie jetzt nicht mehr ganz so mit Rotz verstopft ist, wie die letzten paar Tage ;-)


Um ein kleines Wälchen herum führte der Weg ein kurzes Stück über einen teils recht verschlammten Waldweg. Das einzige Stück Waldweg auf der gesamten Strecke.



 Dann ging es auf Asphalt weiter, bis wir wieder am Startpunkt waren. Viele Tiere haben wir nicht gesehen. Ein Schwarm Krähen, ein Schwarm Spatzen. Einen riesigen Greifvogel, der sofort abhaute, als ich stehen blieb, um ihn zu knipsen. Stattdessen erwischte ich die Elster, die sich auf der nun freien Stange niederließ.
Und auch die Eisnadeln vom Vortag waren restlos weggetaut. Immerhin hatten wir fast wieder 5 Grad. Da will keine winterliche Stimmung aufkommen.
Rad-/Wanderweg an der Hallenberger Straße
Die Hallenberger Straße mussten wir dann auch einmal überqueren. Die Stelle, die man dafür ausgewählt hat, ist echt furchtbar. Denn niemand scheint sich an Tempo 50 zu halten, kontrolliert wird auch nie und als Fußgänger/Wanderer steht man mitten an einer Stelle, an der man beide Seiten der Straße nicht so wirklich einsehen kann. Man steht nämlich auf einer Kuppe. Das "Loch" links kann man so gut wie nicht einsehen und nach rechts ist eine Kurve, bei der man auch nur raten kann, ob da jetzt jemand angeschossen kommt. Als sich eine Lücke auftat, nahmen wir die Beine in die Hand. Wer denkt sich nur sowas aus? So eine gefährliche Stelle hatten wir ja auch bei einer der Etappen vom Medebacher Bergweg :-/

Nachdem wir die Hauptstraße hinter uns gelassen hatten, ging es auf Wirtschaftswegen weiter und wir mussten nicht mehr aufpassen.

Die einzigen Menschen die uns begegneten, waren der Treckerfahrer, eine Hunde-Frau und ein Jogger.
Wir kamen hinter dem Sportplatz heraus. Auf der Straße, die wir auch beim Gelänge-Rundweg schon gelaufen sind. Von dort war es dann nur noch ein Katzensprung bis zum Startpunkt und zum Ende des Rundweges.
Blick zur Klimme
Der Ostberg-Rundweg (M5) hat ca. 5,5 km und wir waren eine gute Stunde unterwegs. Das hat mir dann aber auch für heute gereicht. Meine Erkältung macht das Wandern immer noch anstrengend. Das war definitiv auch die letzte Wanderung im Jahr 2018. Morgen geht es zurück nach Freiburg, Montag ist schon Silvester und das Jahr ist rum.

Wettertechnisch hatten wir in diesem Weihnachtsurlaub wirklich richtig Glück, denn wir konnten fast jeden Tag zwischen Mittagessen und Kaffeetrinken eine kleine Runde wandern :-) Ich freue mich jetzt schon auf das Wanderjahr 2019 :-D

3 Kommentare:

  1. Ihr seid ja unglaublich :-) Noch zwei Wanderungen, cool. In einer Vopeliusstraße habe ich meine ersten 6 Lebensjahre verbracht, wusste gar nicht, dass die Vopeliusse auch außerhalb des Saarlandes ein Begriff waren - bei euch allerdings war es ein Künstler, wie ich lese, bei uns Glasfabrikanten. Oh die schönen Reifstrukturen! Das ist immer wieder wie eine Wunderwelt - am 2.1.17 hatte ich auch so einen Beitrag mit lauter Reif-Wunderwerken, ich hoffe, das gibt es dieses Jahr auch nochmal zu bestaunen. Sogar Haareis hattet ihr gefunden, das möchte ich auch mal live entdecken. Weißt du was? Das Foto von der Weide mit dem Nebel und der Sonne (Nr. 13) könnte glatt aus einem Fotowettbewerb stammen - der Weg sieht fast lila aus und alles so unwirklich, total toll! Den zweiten Beitrag heb ich mir für den Sonntag auf :-) Upps - nun will ich den Beitrag senden und es geht nicht - neuer Versuch (hoffe das klappt, "unzulässige Zeichen")

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Unser Vopelius (Caspar Vopelius) war nicht wirklich ein Künstler sondern Mathematiker und Astronom ;-) Das Haareis war für uns auch ein echtes Highlight. Ich kannte das bisher auch nur von Bildern und hab mich gefragt, wo die Leute das nur immer finden. Jetzt weiß ich es :-)

      Löschen
  2. Wir haben Heute noch eine Miniwanderung gemacht .
    Ich wünsche Dir einen guten Rutsch ins 2019
    LG Heidi

    AntwortenLöschen