Bereits vor Monaten schickte Schatz mir einen Link mit einem netten kleinen Rundweg bei Glottertal. Dann war Sommerurlaub und dann immer wieder was anderes, so dass wir den Rundweg schon fast wieder vergessen hatten.
Letzten Sonntag wollten wir dann eine kleine Tour machen und ich stolperte wieder über diesen Link. Gut, dann fahren wir halt nach Glottertal :-D
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| Unser Rundweg, Karte von Komoot |
| Blick zurück zum Parkplatz |
Auf Höhe des Krämerwegs bogen wir aber nach rechts ab und folgten einem schmalen Pfad. Dieser führte uns immer parallel zur Glotter flussaufwärts. So nahmen wir die Steigung kaum wahr.
| Das kleine Dach ganz hinten ist die berühmte "Schwarzwaldklinik" ;-) |
| Näher sind wir dem Winter bisher noch nicht gekommen :-D |
| Pfad an der Glotter |
Leider war der Pfad dann - landschaftlich bedingt - kurz unterbrochen, so dass wir erstmal wieder zur Straße, dort über einen großen Parkplatz und dann beim Schützenhaus wieder auf den Pfad mussten. Dort wurde fleißig geschossen - klang fast wie diese roten Knallringe, die man zu Karneval in die Spielzeugpistolen einlegen kann. Und der Geruch nach Schießpulver, der aus der offenen Türe strömte, löste bei mir Kindheitserinnerungen aus.
Nach ein paar weiteren Kilometern ging es steil an einer Böschung hinauf - gut das wir da nicht runter mussten! - auf einen breiten Weg. Dieser führte uns nach einem kurzen Stück direkt zur Hilzingermühle.
Die Hilzingermühle von 1621 gilt als die älteste Mühle im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Sie wurde vom damaligen Hilzingerhofbauern Johann Hilzinger errichtet und diente über die Jahrhunderte hinweg als Getreidemühle. Da sie am Ende immer weniger genutzt wurde, stand sie ab 1963 still. Im Jahre 1989 wurde schließlich restauriert und hat heute ihren Urzustand wieder erreicht.
| Die Hilzingermühle |
| Den Eichelhäher konnten wir von der Pausenbank gut beobachten :-) |
Mal mehr und mal weniger steil wand sich der Waldweg dann hinauf bis kurz unter den Gipfel vom Scherersköfple. Ab hier ging es dann nur noch wieder bergab.
| Eine einzelne Tröte an der Trompetenflechte :-) |
| Schnee etwas unterhalb vom Kandel |
Kurz vor der Spitzkehre des Eichwaldwegs hatten wir eine fantastische Aussicht ins Glottertal, auf den Ort und das dahinter befindliche Denzlingen.
| Glottertal (vorne) und Denzlingen (hinten) |
| Ein uralter Häcksler? |
Das Damwild war echt schön anzusehen und flitzte dann auch zum Zaun, in der Hoffnung auf ein paar Leckerein. Wir hatten zwar nichts, aber ein paar Spaziergänger fütterten trocken Brot. Ob das für Rehe so gesund ist?
Vom Rehgehege waren es dann nur noch 10 Minten bis zum Auto. Das war eine richtig schöne Tour mit anfangs urigen Pfaden entlang der wilden Glotter, später schönem Eichenwald und sogar ein bisschen Aussicht.
Für die ca. 9,5 km waren wir knapp 2,5 Stunden (reine Gehzeit) unterwegs.
