Dienstag, 6. Oktober 2026

Solo-Wanderung: Altbachschlucht - Weißes Kreuz - Zähringer Burg

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Am Samstag war ich wandern. Alleine. Ungeplant und mega spontan. Die erste richtige Wanderung (mit ordentlich Höhenmetern) seit 2 Jahren! Alles was danach kam - und das war nicht viel - waren eher sehr lange Spaziergänge im "Flachland" - wenn man die paar Hügel weglässt, die ich im Sommerurlaub 2025 erklommen hatte. Im Sommerurlaub 2026 war ich gar nicht wandern, weil es einfach viel zu heiß war.
 
Ich bin am Samstagmittag spontan los. Eher unvorbereitet und völlig planlos. Fest stand für mich nur: Ich will raus! Wohin? Keine Ahnung. Also zog ich einfach los. Rucksack war trotzdem dabei. Zum Glück hatte ich auch eine Flasche Wasser eingesteckt. Denn am Ende wurde der angedachte Spaziergang zu einer richtigen Wanderung. Mit Fluchen, Schweiß, völliger Überschätzung der Rest-Kondition und großen Zweifeln an meiner geistigen Gesundheit. 
Mein Rundweg - Karte von Komoot
Los ging es an der Haltestelle Reutebachgasse. Da hält aktuell ja nur der SEV-Bus. Ich hab überlegt wohin ich will und bin erstmal hoch Richtung Bahnhof und dann zur Altbachschlucht. Da war ich schon ewig nicht mehr. 
In der Altbachschlucht
Durch die schattige Schlucht ging es erstmal nach oben in den Wald. In der Schlucht war es etwas arg feucht-warm. Und obwohl es da noch nicht richtig steil ist, kam ich gut ins Schwitzen.
in der Altbachschlucht
Am oberen Ende der Schlucht gibt es einen Wald-Spielplatz. Dort fand gerade ein Kindergeburstag statt und der Geräuschpegel war entsprechend laut. Aber die Kinder schienen ihren Spaß zu haben.
Oben auf dem kleinen Parkplatz überhalb des Spielplatzes befindet sich eine Tafel, die an die einst hier stehende Kirche erinnert. Von der Kirche ist heute allerdings gar nichts mehr zu sehen. Aber von dort gehen gleich mehrere Wanderwege ab. Und wieder stand ich da und überlegte, wo ich als nächstes hin wollte. Richtung Panorama Hotel und Stadtmitte? Nein. Da hätte ich schon nach kurzer Zeit wieder nur Asphalt unter den Sohlen. Richtung Hebsackwiesen? Auch nicht. Gleiches Problem. Also weiter hinauf zum weißen Kreuz. Da war ich auch ewig nicht mehr.
Steil geht es hinauf zum Weißen Kreuz
Schon nach wenigen hundert Metern kamen die Zweifel an meiner geistigen Gesundheit. Da ich meine Rest-Kondition gnadenlos überschätzt hatte, kam ich auf dem recht steilen Weg sehr schnell an meine Grenzen. Der Schweiß lief in Strömen und atmen wurde zu keuchen. Nur im Schneckentempo ging es voran. Aber wieder umkehren? Kam gar nicht in die Tüte. Auch wenn ich zwischendruch dachte, ich kollabiere jeden Moment.
am Weißen Kreuz
Irgendwann hatte ich es dann endlich zum Weißen Kreuz geschafft. Ab hier ging es erstmal gemütlich und relativ gerade weiter bis zur Ladstatt. Immerhin etwas. Auf dem kleinen Mäuerchen habe ich ein paar Minuten gesessen, was getrunken und versucht, wieder normal zu atmen. 
am Weißen Kreuz
Ein Mann kam von oben, machte auch kurz Pause. Dann gingen wir beide weiter. Er nach unten. Ich nach oben. Da ich allein unterwegs war, konnte ich so schnell oder langsam laufen, wie ich wollte und musste auf niemanden Rücksicht nehmen. Ich genoss die Stille und die Zeit alleine. Denn vielen Menschen begegnete ich auf der ganzen Tour nicht. Ich hatte den Wald fast für mich alleine.
Auf dem Weg vom Kreuz zur Ladstatt
An der Ladstatt - einer großen Wegekreuzung oben im Wald - dann wieder die Entscheidung: Wie geht es ab hier weiter? Da ich zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon völlig fertig war, ging es definitiv nicht noch weiter hinauf. Weiter oben wäre nur noch der Rosskopf-Gipfel gewesen. Ich war hier aber schon auf halber Höhe den Berg hinauf. Noch weiter hätte ich nicht geschafft. Nicht nach einer so langen Wanderpause. Wieder hinab bis zur Stadtmitte oder zu den Hebsackwiesen kam aber auch nicht in Frage. Denn da wäre immer noch viel zu schnell wieder Asphalt im Spiel. Ich wollte gerne im Wald bleiben, solange es geht.
Auf dem Weg Richtung Zähringer Burg
Daher entschied ich mich für die letzte Möglichkeit: Weiter wandern zur Zähringer Burg. Denn auch da war ich schon ewig nicht mehr.
Auf dem Weg Richtung Zähringer Burg
Der Weg verlief eine ganze Weile relativ eben mit nur geringer Steigung. Am Ende kam ich an der Zufahrt zu den Reutebach-Höfen heraus. Von hier konnte ich einen herrlichen Blick ins Tal werfen und sogar schon das Ziel in der Ferne ausmachen. Den Rosskopf mit nur noch 2 statt 4 Windrädern zu sehen, ist immer noch ungewohnt. Auch nach über einem Jahr.
Blick ins Tal und zum Rosskopf
Auf dem Bild unten sieht man im Hintergrund ganz klein das Gasthaus unterhalb der Zähringer Burgruine. Da wollte ich hin. 
unterhalb der Reutebach-Höfe mit Blick zum Gasthaus Zähringer Burg
Der Blick ins Tal, über die Höfe hinweg war richtig schön. Auch wenn es am Horizont ziemlich diesig war an diesem Tag. Der schöne Fernblick entschädigte schnell für die Strapazen des Aufstiegs. Mensch, was hab ich das vermisst :-)
Reutebach-Höfe und Rosskopf Windräder mit freilaufenden Kühen
Bis ganz nach oben, zum höchstgelegenen Hof musste ich noch hinauf. Vorbei an freilaufenden Kühen, die friedlich am Wegesrand grasten und sich auch nicht von den beiden asiatischen jungen Männern beirren ließen, die gefühlt tausend Selfies mit den Tieren gemacht haben :-D Der Anstieg war eher moderat. Aber durch den steilen Anstieg zum Kreuz, merkte ich schnell wieder, wie schwer die Beine bereits waren.
Am Hof vorbei ging es wieder in den Wald und über einen recht schmalen Pfad ein Stück hinab. Denn die Burgruine lag von hier aus gesehen ein ganzes Stück tiefer. Aber oben vom Hof aus konnte man wunderbar ins Rheintal sehen. Am Horizont der Kaiserstuhl und dahinter im Dunst ganz schwach zu erkennen die Vogesen in Frankreich.
Blick ins Rheintal und zum Kaiserstuhl
Der Weg führte weiter durch den Wald. Mal etwas bergab. Mal leicht bergauf. Irgendwo muss ich einen Abzweig verpasst haben. Denn plötzlich gab es keine Wanderzeichen mehr. Ein kurzer Blick in die digitale Wanderkarte aus der Komoot App zeigte jedoch, dass ich nur einen kleinen Umweg machen musste, um wieder auf den richtigen Weg zu kommen. Schon bald war ich unterhalb der Burgruine.
Kleiner Umweg zur Zähringer Burg
Zur Burg hinauf wurde der Weg kurzzeitig nochmal richtig Steil. Oben habe ich kurz Pause gemacht und noch was getrunken. Man kann in den Turm hinein. Dazu muss man aber im Gasthaus den Schlüssel holen und natürlich auch wieder abgeben (als Pfand lässt man seinen Personalausweis dort).
Jedoch kam ich jetzt quasi "von hinten" bei der Burg an und war viel zu platt, um extra nochmal zum Gasthaus hinab zu laufen und wieder zur Ruine hinauf zu laufen, nur um in den Turm zu können. Ich war vor Jahren auch schonmal oben und konnte zwischen den Zinnen in die Landschaft blicken. Ob ich - so fertig wie ich war - die vielen Stufen hinauf geschafft hätte, weiß ich auch nicht.
Ruine der Zähringer Burg
Als ich mich genug ausgeruht hatte, machte ich mich wieder auf dem Weg hinab. Keine Sekunde zu früh, denn als ich ging, kamen die beiden Familien mit den Kindern hinauf, denen ich unten schon kurz begegnet war. Als ich schon fast unten war, hörte ich von oben die Kinder kreischen, dass die Tür zum Turm offen wäre. Ja, toll! Ein kleiner Hinweis vorher wäre echt nett gewesen. Vielleicht hätte ich des trotz der schmerzenden Beine ja doch zumindest versucht. Aber jetzt wieder den steilen Weg hinauf zu laufen, kam gar nicht in die Tüte.
Am Gasthaus vorbei und weiter hinab Richtung Kohlerweg trat ich den Weg zurück zur Haltestelle an. Der Kohlerweg ging von Waldweg direkt in Straße über und kurz darauf war ich in der Pochgasse, die hinab zur Zähringer Kirche und zum Bahnhof führt.
Katholische Kirche in Freiburg-Zähringen
Von da waren es dann nur noch ca. 10-15 Minuten bis zur Straßenbahn- bzw. SEV-Bus-Haltestelle. 
 
Die spontane und ungeplante Wanderung hatte "nur" 10 km und ich war satte 3 Stunden unterwegs! Am Ende taten mir dermaßen die Beine und Füße weh, dass ich kaum noch laufen konnte. Aber nach einer erholsamen Nacht hielt sich der Muskelkater am Sonntag in Grenzen. Das war überraschend, aber schön. Wenn das Wetter weiterhin mitspielt und der Oktober hoffentlich tatsächlich golden wird, werde ich wieder wandern gehen. 
 
Die Zeit alleine hat mir gut getan. Ich bin stolz wie Bolle, dass ich trotzdem immer weiter gegangen bin, statt umzukehren. Aber das nächste Mal, bin ich besser vorbereitet ;-) 

Mittwoch, 24. Juni 2026

Die erste Wanderung seit einer Ewigkeit - Runde durch den Freiburger Stadtwald

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Am 14. Juni 2026 war ich das allererste Mal seit einer Ewigkeit wieder wandern! Die letzten kleinen Touren hatte ich letztes Jahr im Sommerurlaub gemacht. Danach dann nichts mehr, denn meine Trekkingschuhe hatten sich zwischenzeitlich in Wohlgefallen auf- und die Sohlen abgelöst :-/
Mitte Juni passte dann alles - inkl. neuer Schuhe - und ich bin spontan los.  
Meine Route - Karte von Komoot
Also erstmal mit dem Bus in den Nachbarort und dort von der Ortsmitte aus Richtung Stadtwald.
Der Ortskern von Gundelfingen hat ein paar echt nette Fachwerkhäuser. Aber ich war dennoch froh, als ich den Ort hinter mir lassen konnte, und im Wald ankam.
Am Waldrand zwischen Wiesen war der Blick frei auf die Oberleitungstrasse und ja, die Strom-Störche nisten immer noch auf der Oberlandleitung.
Weißstörche auf der Überlandleitung
Wie auch schon im letzten Sommer, war ich an diesem Samstag alleine unterwegs. Alleine wandern macht mir auch Spaß. Weil ich in meinem Tempo gehen kann, keine Rücksicht auf andere nehmen muss und die herrliche Ruhe ist Gold wert. Stehen bleiben und gucken so oft und so lange Frau will. Es gibt kaum was besseres.
Für diejenigen, die meinen Wochenblog nicht verfolgen: Ich habe mich letztes Jahr nach 18 Jahren Beziehung getrennt. Ab sofort will ich wieder öfters wandern gehen. Solo. Ich hoffe daher, dass mein Wanderblog in Zukunft wieder etwas belebter wird. Er hat jetzt lange genug brach gelegen.
C-Falter
Meine Kondition ist immer noch total für den Allerwertesten. Ich muss langsam wieder anfangen und mich nach und nach steigern. Und weil es ja dieses Mal in erster Linie nur darum ging, überhaupt mal wieder zu wandern UND die neuen Trekkingschuhe einzulaufen, hab ich mir eine absolut einfache Strecke durch den Freiburger Stadtwald ausgesucht. Breite Wege. Null Steigung.
Biene auf Brombeerblüte
Ich hab mich von dem fast schnurgeraden Haupt- und Fahrradweg fern halten wollen und bin eher die Nebenwege gelaufen. Die sind auch breit, dennoch deutlich schattiger und vor allem viel weniger frequentiert. Es war sehr ruhig, am Wegesrand gab es viel zu entdecken und mir sind nur eine Hand voll Jogger und eine Hundemeute begegnet.
Kaisermantel
An diesem Tag waren unglaublich viele Schmetterlinge und Libellen unterwegs. Allerdings konnte ich nicht so viele Bilder machen, wie ich vielleicht gewollt hätte, denn durch den teils sehr starken Wind, hatten die Tierchen so ihre Probleme, irgendwo zu landen und mal länger sitzen zu bleiben.
Blauflügel Prachtlibelle

Ein weiterer Vorteil der Nebenwege war, dass diese deutlich mehr im Schatten lagen. Denn an diesem Samstag hatten wir hier in Freiburg rund 26 Grad. Das ist für mich schon sehr grenzwertig, weil ich mit Hitze absolut nicht zurechtkomme. 

Auf der digitalen Wanderkarte ließ ich mich von einem Eintrag verleiten, einen mir bisher unbekannten Weg einzuschlagen. Denn dort war eine "Holzbrücke im Naturschutzgebiet" eingetragen worden. Da wollte ich gerne hin und hinüber :-) Der kleine Umweg führte dann allerdings...

...zu dieser sehr breiten Furt. Keine Holzbrücke weit und breit. Nichtmal Reste einer Brücke. Keine Bank. Sehr verschlammte Wege auf beiden Seiten des Baches. Ich hab kurz überlegt, die Schuhe auszuziehen und hindurch zu waten. Aber auf der anderen Seite war keine trockene Stelle, um sich hinzusetzen und die Socken und Schuhe wieder anzuziehen.
Am Ende bin ich über die betonierten kleinen Wehre (rechts im Bild) balanciert, um das andere Ufer zu erreichen. So viel zur Zuverlässigkeit digitaler Wanderkarten ;-)
Bläuling
Der Rest des kleinen Umwegs war auch super schlammig. Einmal hätte ich mich fast hingelegt und konnte mich gerade so halten.
Dafür war es sehr windgeschützt und es wimmelte auf dem feuchten Boden nur so von Schmetterlingen, die hier Mineralien aufnahmen.

Wieder auf dem eigentlichen Weg, den ich nehmen wollte, war es wieder trocken und es raschelte immer mal wieder am Wegesrand. Hier waren Eidechsen unterwegs, die meistens viel zu schnell waren, um sie abzulichten. Lediglich eine, hielt mal ein bisschen still :-)


Scheinerdbeere
Mein Weg führte am Rande es Industriegebiets vorbei, wo ich jede Menge Scheinerdbeeren am Wegesrand fand. 
Kürbisspinne



Außerdem gibt es hier alte, inzwischen zugewucherte Bahngleise und alte Eisenbahnwaggons, die einfach nur noch herumstehen und vor sich hin vergammeln.
Kurz drauf erreichte ich die andere Seite des Stadtwaldes beim Stadtteil Landwasser und fuhr mit der Straßenbahn wieder nach Hause.
Die Schuhe haben den Test gut gemeistert. Am Ende taten mir die Füße zwar weh, aber ich hatte mir keine Blase gelaufen. Top! Ich merkte allerdings schnell, dass ich ewig nicht gewandert bin. Kondition und Muskelmasse haben arg gelitten. Aber nichts, was man nicht wieder verbessern kann.
 
An diesem Tag war ich ca. 10 km in etwas über 2 Stunden unterwegs. 
 
Aktuell haben wir eine Hitzewelle. Ich gehe kaum vor die Tür und mache nur das allernötigste. Sobald die Temperaturen für mich wieder erträglich sind, gehe ich wieder wandern. 

Montag, 13. Mai 2024

Wanderung am 1. Mai 2024

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Am 1. Mai waren wir endlich mal wieder wandern. Seit der Jahrestagswanderung Anfang April ging es nicht mehr, weil entweder das Wetter oder unser Terminplan nicht mitspielte. Eine kleine Tour von knapp 10 km ist es dieses Mal auch wieder geworden.
Von der Haltestelle Reutebachgasse aus, liefen wir die gleichnamige Straße hinauf und dann links - mitten im Wohngebiet - hinein in die Reutebachschlucht.
Reutebachschlucht
Vom Wohngebiet am Stadtrand mitten hinein in die üppige Natur. Das hat man auch nicht überall. Wir wanderten die Schlucht hinauf - wie schon oft. Vorbei am Waldspielplatz und weiter hinauf. Es war warm. Nicht so warm wie bei unserer Jahrestagstour vor 4 Wochen, aber warm genug.
Als wir am weißen Kreuz oben ankamen, war ich völlig aus der Puste und hatte einen glühend roten Kopf. Himmel, die Kondition hatte im letzten Jahr ohne Wanderungen echt drastisch gelitten :-(
Von der Ladstatt aus folgten wir dem Fuchsköpfleweg Richtung Stadtmitte. Bis dort hin mussten wir den Wald nicht ein einziges Mal verlassen. Und es blühte immer noch reichlich. Wir fanden schon blühenden Holunder, blühenden Bärlauch und Waldmeister und die ersten wilden Erdbeerblüten am Wegesrand.
Der Fuchsköpfleweg endete am Krottenweiher. Dort fanden wir auch ein paar wenige Kaulquappen. Aber mit dem Gewimmel an den Wonnhalde-Seen war das wirklich nicht zu vergleichen.
Krottenweiher
Wir folgtem dem Weg weiter Richtung Altstadt. Und je näher wir kamen, desto voller wurden die Wege.
Tierchen gab es kaum zu sehen. Und wenn, dann blieben sie nicht sitzen, um sich ablichten zu lassen. Lediglich der kleine rote Käfer hatte Erbarmen mit mit ;-)
Am Kanonenplatz war weniger los als erwartet. Es junger Mann spielte Gitarre und coverte Liebeslieder. Das machte eine tolle Stimmung. Und Mann, der konnte wirklich gut singen!
Vom Kanonenplatz spazierten wir weiter zur Schlossbergbahn. Statt diese zu benutzen wanderten wir aber den Berg wieder hinab und landeten so direkt im Freiburger Stadtgarten.

Im Stadtgarten war es schon deutlich voller und fast alle Bänke besetzt. Menschen saßen auf den Wiesen, machten Slacklining oder spielten Federball. Es war ein einziges Gewusel und Stimmengewirr.
Freiburger Stadtgarten
Ein Stückchen weiter kamen wir ins nächste Grün. Unser Weg führte einmal quer über den historischen Friedhof. Dort war es genauso schön wie im Stadtgarten aber deutlich ruhiger.
Historischer Friedhof Freiburg
Vom historischen Friedhof war es schließlich nur noch ein Katzensprung bis zur Haltestelle Tennenbacher Straße. Dort nahmen wir die Straßenbahn wieder nach Hause.
Blick von der Haltestelle auf's Münster
Diese Tour hatte wieder etwa 9 km und wir waren etwas über 2 Stunden unterwegs (reine Gehzeit). Schatz' Fuß war wieder geschwollen, aber nicht schmerzhaft. Von daher, wieder alles richtig gemacht. Allerdings müssen wir echt an unserer Kondition arbeiten. Die lässt nach fast einem Jahr Wander-Abstinenz echt zu wünschen übrig. Bis ganz hinauf auf den Rosskopf hätte ich es definitiv noch nicht geschafft.