[Dieser Post enthält durch Produkt-/Firmennennungen Werbung, die ohne Auftrag, ohne Sponsoring und ohne Bezahlung erfolgt] Heute wollten wir wandern gehen. Das Wetter war herrlich. Eigentlich wollten wir im Liliental bei Ihringen wandern, aber eine kurze Internetrecherche ergab, dass die Orchideen erst ab Mai blühen werden. Also, umplanen! Wir fanden den Kirschbaumpfad - 18,5 km am nördlichen Kaiserstuhl. Den wollten wir gehen. Im Internet stand etwas von einem leichten Weg mit kaum Steigungen. Daher hatten wir vor zusätzlich noch die Lützelsbergkapelle und die Ruine Limburg anzusehen. So der Plan von Samstagabend.
Heute morgen hatten wir dann richtig Zoff miteinander. Die Wanderung wollten wir aber auch nicht abblasen deswegen. Es war daher sehr schweigsam und wir haben beide nicht ganz so viele Bilder gemacht wie sonst.
Um kurz nach 10 ging es mit der S-Bahn nach Denzlingen, von dort mit dem Bus nach Nimburg und nochmal mit dem Bus nach Sasbach, wo wir an der Haltestelle Wyhler Straße ausstiegen.
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| Vörstetten vom Bus aus |
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| Umstieg in Nimburg am Rathaus |
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| Hahn an der Bushaltestelle in Nimburg |
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| Storch auf dem Rathaus in Nimburg |
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| Im Bus nach Sasbach |
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| Kapelle in Wyhl vom Bus aus |
Die Lützelsbergkapelle ist in Sasbach echt mangelhaft ausgeschildert! Wir haben 2 oder 3 mal nach dem Weg gefragt und sind dann doch falsch abgebogen.
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| Blick zum Rhein |
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| Breisgaublick auf dem Limberg |
Als wir schon ganz oben auf dem Limberg waren, fanden wir einen Wegweiser zur Kapelle - noch 800 m! Hä? Wir sind dann einen kurzen Wiesenweg reingegangen und sahen von oben die Kapelle, winzig klein, versteckt zwischen Bäumen, fast unten an der Straße.
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| Blick von oben zur Kapelle, man sieht nur den Zwiebelturm im Wald |
Dort sind wir links gegangen, hätten aber rechts gehen müssen. Da der Aufstieg aber ziemlich geschlaucht hatte, wollten wir nicht wieder runter laufen, nur um dann wieder den ganzen Weg nach oben laufen zu müssen. Denn auf dem besagten Wegweiser war auch die Ruine Limburg ausgeschildert. Also haben wir die Kapelle sausen lassen und sind direkt zur Ruine gegangen.
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| Blick von der Ruine über den Rhein nach Frankreich auf der anderen Seite |
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| Ruine Limburg |
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| Ruine Limburg |
Die Runie liegt echt schön, oberhalb des Rheins mit Frankreich am anderen Ufer. Viel ist aber nicht mehr übrig. Dafür entschädigt die Aussicht von oben für den schweißtreibenden Aufstieg.
Von dort haben wir den Weg am Rhein entlang, vorbei am alten Zollhäuschen, zurück nach Sasbach genommen und sind zum Bahnhof gegangen, wo der Kirschbaumpfad anfangen sollte.
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| Zollhäusle |
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| Kirche von Sasbach |
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| Rathaus von Sasbach |
Der Weg macht seinem Namen alle Ehre, denn es gibt wirklich viele Kirschbäume (und Apfelbäume) zu sehen. Kurz nach dem Bahnhof in Sasbach geht es hinauf auf den Weinberg.
Über eine asphaltierte Straße kommt man ziemlich hoch hinauf. Da die Sonne ordentlich vom Himmel brezelte, heizte sich der Weg ordentlich auf und der Anstieg wurde dadurch sehr beschwerlich. Eigentlich geht es dort hinauf zum Eichert. Leider haben wir die Abzweigung übersehen und sind versehentlich dem Radweg weiter gefolgt (was sich am Ende als Abkürzung herausstellte). Vom Eichert - mit scheinbar toller Aussicht - wäre es weiter zum "Gestühl" gegangen, das dem Kaiserstuhl seinen Namen gegeben hat. Hier soll angeblich König Otto sein Gericht abgehalten haben. Ein überdimensionierter „Kaiser-“ Stuhl erinnert an diese Begebenheit.
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| Blick zurück auf Sasbach mit Limberg |
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| der "Kaiser Stuhl" |
Wir folgten aber dem Radweg hinab nach Leiselheim und trafen dort wieder auf den Wanderweg. Durch Leiselheim hindurch und auf der anderen Seite wieder ziemlich steil hinauf. Von wegen kaum Steigungen! Immerhin hatten wir dort dann ein paar schattige Wege und nochmal einen tollen Blick zurück zum riesen Stuhl am "Gestühl".
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| Leiselheim |
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| Brunnen mit Fischen in Leiselheim |
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| nochmal der "Kaiser Stuhl" |
Zwischen den Weinbergen blickt der Kirchturm von Kiechlingsbergen heraus.
Dort haben wir an einer Bank nochmal eine Rast eingelegt - und da sich jetzt schon meine Blase (am Fuß) bemerkbar machte, haben wir beschlossen, die Tour abzubrechen. Direkt neben Kiechlingsbergen befindet sich Königschaffhausen - mit Bahnhof. Ein kurzer Blick in die App des RVF und juhu (!), in 40 Minuten fährt ein Zug nach Riegel-Malterdingen mit Anschluss nach Freiburg.
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| Blick auf Kiechlingsbergen |
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| Brunnen in Königschaffhausen |
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| In Königschaffhausen nahe dem Bahnhof |
Also haben wir einen Zahn zugelegt und sind zum Bahnhof Königschaffhausen gelaufen. Wo wir noch ca. 10 Minuten auf den Zug warten mussten. Der brachte uns dann nach Riegel-Malterdingen wo wir die einzige Regionalbahn erwischten, die sogar direkt bei uns im Stadtteil hielt und nicht bis zum Hauptbahnhof durchfuhr :-) Glück gehabt. So waren wir um kurz vor 18 Uhr wieder daheim.
Der Kirschbaumpfad hat uns wirklich gut gefallen, auch wenn an vielen der Kirschbäume schon grüne Früchte statt Blüten waren.
Den gehen wir auf jeden Fall nochmal - aber dann ohne die Extrarunde über den Limberg! Der Weg ist anstrengender als beschrieben - besonders bei 23 Grad. Es gibt kaum Schatten und viele asphaltierte Wege auf den Weinbergen. Im Nachhinein hätten wir den Limberg nämlich besser weggelassen, auch wenn er wirklich sehr interessant war.
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| Karte von der Runtastic App |
Immerhin haben wir trotzdem gute 16 km zusammenbekommen und haben 4 Stunden dafür gebraucht.