Samstag, 29. April 2017

Wanderung über den Rosskopf zur Schlangenkapelle bis Ebnet

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Heute waren wir endlich mal wieder wandern. Fast 20 km in gemütlichen 5,5 Stunden (reine Gehzeit).
Karte von der Komoot App
Wir haben ausgeschlafen und nach einem leckeren Frühstück sind wir von der Haltestelle Reutebachgasse losgelaufen.
Haltestelle Reutebachgasse
Von dort ging es durch die gleichnamige Straße hinauf und durch die Altbachschlucht in den Wald.
Steil ging es hinauf zum Weißen Kreuz auf dem Harbuck. Die Bäume sind dort mittlerweile so hoch, dass man kaum noch etwas sehen kann. Früher hatte man eine tolle Aussicht in die Rheinebene, zum Kaiserstuhl und bis zu den Vogesen.
Unser Weg war der Linke
Pfad zum Weißen Kreuz
Weißes Kreuz auf dem Harbuck
Vom Weißen Kreuz ist es nur noch ein Katzensprung bis zur Ladstatt. Von dort haben wir uns Richtung Rosskopf gehalten.
Schilderwald an der Ladstatt
Ganz hinauf sind wir allerdings nicht gelaufen. Vorher haben wir einen anderen Weg genommen und kamen bei der Rottecksruhe heraus.
Blick zur Zähringer Burg
Blick zum Rosskopf-Gipfel mit den Windrädern
Unser Weg ging rechts oben weiter
Eierschale auf dem Waldboden
Dort wollten wir eigentlich Pause machen, aber die Hütte wurde schon von einer Horde junger Leute belagert. Daher ging es 1 km weiter zur Heidelbeerhütte. Dort haben wir eine Bank in der Sonne ergattert und hatten den Platz für uns allein.
Heidelbeeren (links) und Heide (rechts)
Heidelbeerhütte
Blick zum schneebedeckten Kandel
Nach der Pause ging es weiter zum Streckereck. Von dort hat man eine tolle Sicht über das Föhrental und auf die kleine Stadt Denzlingen. Außderm wurde dort ein riesen Tanzzelt aufgebaut. Ob da wohl am 1. Mai irgendwas gefeiert wird?!
Wegweiser
Die Natur holt sich alles zurück
Streckereck
Blick ins Föhrental
Blick auf Denzlingen
Vom Steckereck liefen wir zum Flaunser. Bis dahin ging es fast ausschließlich bergauf. Und dort war dann auch zum ersten Mal unser Ziel, die Schlangenkapelle, ausgeschildert.
Blick zurück zum Rosskopf
Blick zum schneebedeckten Feldberg
Blick zur Ruine Schneeburg (mitte rechts)
Unser Weg war der Rechte)
Laut der Sage wurde die Kapelle von den Bauern des Attentals gebaut, die unter einer Schlagenplage litten (das kam damals im Schwarzwald wohl öfters mal vor). Sie gelobten, zu Ehren der Jungfrau Maria eine Kapelle zu errichten, wenn sie von dieser Plage befreit würden. Sie wurden erhört und bauten die Kapelle. Im Altar steht Maria auf einer Weltkugel und zertritt einer Schlange den Kopf - eigentlich als Sieg Mariens über die weltliche Sünde zu verstehen, hier jedoch im Kontext der Schlangensage.
Einer von vielen Grenzsteinen auf dem Weg
An der Kapelle waren einige Bänke und eine tolle Sicht auf den Rosskopf mit seinen Windrädern. Daher haben wir dort nochmal eine Pause eingelegt. Danach ging es das Wittental hinab.
Blick ins Dreisamtal
Im Dreisamtal, also unten, angekommen folgten wir dem Weg parallel zum Eschbach. Durch den Ort Wittental hindurch bis zum Freiburger Stadtteil Ebnet.
Im Dreisamtal vor dem Ort Wittental
In Wittental
Weg nach Ebnet
Blick zum schneebedeckten Hinterwaldkopf
In Ebnet mussten wir nur 4 Minuten auf den Bus zur Straßenbahnhaltestelle warten und sind dann mit der Bahn wieder heim gefahren.
Eigentlich haben wir Samstags die Waldwege immer für uns allein. Aber heute war im Wald echt die Hölle los. Mountainbiker (mit und ohne Hund) sowie Jogger (mit und ohne Hund) en masse. Andere Wanderer haben wir kaum getroffen. Dafür kurz nach der Schlagenkapelle eine Frau mit ihren 2 Kindern - und DREI Eseln! Sowas hatten wir jetzt auch noch nicht!
Wieder daheim gab es ein Fußbad und einen schönen Abend auf dem Sofa.

Sonntag, 9. April 2017

Auf dem Limberg bei Sasbach und ein Teil des Kirschbaumpfads

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Heute wollten wir wandern gehen. Das Wetter war herrlich. Eigentlich wollten wir im Liliental bei Ihringen wandern, aber eine kurze Internetrecherche ergab, dass die Orchideen erst ab Mai blühen werden. Also, umplanen! Wir fanden den Kirschbaumpfad - 18,5 km am nördlichen Kaiserstuhl. Den wollten wir gehen. Im Internet stand etwas von einem leichten Weg mit kaum Steigungen. Daher hatten wir vor zusätzlich noch die Lützelsbergkapelle und die Ruine Limburg anzusehen. So der Plan von Samstagabend.

Heute morgen hatten wir dann richtig Zoff miteinander. Die Wanderung wollten wir aber auch nicht abblasen deswegen. Es war daher sehr schweigsam und wir haben beide nicht ganz so viele Bilder gemacht wie sonst.

Um kurz nach 10 ging es mit der S-Bahn nach Denzlingen, von dort mit dem Bus nach Nimburg und nochmal mit dem Bus nach Sasbach, wo wir an der Haltestelle Wyhler Straße ausstiegen.
Vörstetten vom Bus aus
Umstieg in Nimburg am Rathaus
Hahn an der Bushaltestelle in Nimburg
Storch auf dem Rathaus in Nimburg
Im Bus nach Sasbach
Kapelle in Wyhl vom Bus aus
Die Lützelsbergkapelle ist in Sasbach echt mangelhaft ausgeschildert! Wir haben 2 oder 3 mal nach dem Weg gefragt und sind dann doch falsch abgebogen.
Blick zum Rhein
Breisgaublick auf dem Limberg
Als wir schon ganz oben auf dem Limberg waren, fanden wir einen Wegweiser zur Kapelle - noch 800 m! Hä? Wir sind dann einen kurzen Wiesenweg reingegangen und sahen von oben die Kapelle, winzig klein, versteckt zwischen Bäumen, fast unten an der Straße.
Blick von oben zur Kapelle, man sieht nur den Zwiebelturm im Wald
Dort sind wir links gegangen, hätten aber rechts gehen müssen. Da der Aufstieg aber ziemlich geschlaucht hatte, wollten wir nicht wieder runter laufen, nur um dann wieder den ganzen Weg nach oben laufen zu müssen. Denn auf dem besagten Wegweiser war auch die Ruine Limburg ausgeschildert. Also haben wir die Kapelle sausen lassen und sind direkt zur Ruine gegangen.
Blick von der Ruine über den Rhein nach Frankreich auf der anderen Seite
Ruine Limburg
Ruine Limburg
Die Runie liegt echt schön, oberhalb des Rheins mit Frankreich am anderen Ufer. Viel ist aber nicht mehr übrig. Dafür entschädigt die Aussicht von oben für den schweißtreibenden Aufstieg.
Von dort haben wir den Weg am Rhein entlang, vorbei am alten Zollhäuschen, zurück nach Sasbach genommen und sind zum Bahnhof gegangen, wo der Kirschbaumpfad anfangen sollte.
Zollhäusle
Kirche von Sasbach
Rathaus von Sasbach
Der Weg macht seinem Namen alle Ehre, denn es gibt wirklich viele Kirschbäume (und Apfelbäume) zu sehen. Kurz nach dem Bahnhof in Sasbach geht es hinauf auf den Weinberg.
Über eine asphaltierte Straße kommt man ziemlich hoch hinauf. Da die Sonne ordentlich vom Himmel brezelte, heizte sich der Weg ordentlich auf und der Anstieg wurde dadurch sehr beschwerlich. Eigentlich geht es dort hinauf zum Eichert. Leider haben wir die Abzweigung übersehen und sind versehentlich dem Radweg weiter gefolgt (was sich am Ende als Abkürzung herausstellte). Vom Eichert - mit scheinbar toller Aussicht - wäre es weiter zum "Gestühl" gegangen, das dem Kaiserstuhl seinen Namen gegeben hat. Hier soll angeblich König Otto sein Gericht abgehalten haben. Ein überdimensionierter „Kaiser-“ Stuhl erinnert an diese Begebenheit.
Blick zurück auf Sasbach mit Limberg
der "Kaiser Stuhl"
Wir folgten aber dem Radweg hinab nach Leiselheim und trafen dort wieder auf den Wanderweg. Durch Leiselheim hindurch und auf der anderen Seite wieder ziemlich steil hinauf. Von wegen kaum Steigungen! Immerhin hatten wir dort dann ein paar schattige Wege und nochmal einen tollen Blick zurück zum riesen Stuhl am "Gestühl".

Leiselheim
Brunnen mit Fischen in Leiselheim
nochmal der "Kaiser Stuhl"
Zwischen den Weinbergen blickt der Kirchturm von Kiechlingsbergen heraus.
Dort haben wir an einer Bank nochmal eine Rast eingelegt - und da sich jetzt schon meine Blase (am Fuß) bemerkbar machte, haben wir beschlossen, die Tour abzubrechen. Direkt neben Kiechlingsbergen befindet sich Königschaffhausen - mit Bahnhof. Ein kurzer Blick in die App des RVF und juhu (!), in 40 Minuten fährt ein Zug nach Riegel-Malterdingen mit Anschluss nach Freiburg.
Blick auf Kiechlingsbergen
Brunnen in Königschaffhausen
In Königschaffhausen nahe dem Bahnhof
Also haben wir einen Zahn zugelegt und sind zum Bahnhof Königschaffhausen gelaufen. Wo wir noch ca. 10 Minuten auf den Zug warten mussten. Der brachte uns dann nach Riegel-Malterdingen wo wir die einzige Regionalbahn erwischten, die sogar direkt bei uns im Stadtteil hielt und nicht bis zum Hauptbahnhof durchfuhr :-) Glück gehabt. So waren wir um kurz vor 18 Uhr wieder daheim.

Der Kirschbaumpfad hat uns wirklich gut gefallen, auch wenn an vielen der Kirschbäume schon grüne Früchte statt Blüten waren.
Den gehen wir auf jeden Fall nochmal - aber dann ohne die Extrarunde über den Limberg! Der Weg ist anstrengender als beschrieben - besonders bei 23 Grad. Es gibt kaum Schatten und viele asphaltierte Wege auf den Weinbergen. Im Nachhinein hätten wir den Limberg nämlich besser weggelassen, auch wenn er wirklich sehr interessant war.
Karte von der Runtastic App
Immerhin haben wir trotzdem gute 16 km zusammenbekommen und haben 4 Stunden dafür gebraucht.