Sonntag, 18. Februar 2018

Über den Schönberg zur Schneeburg

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Heute wollten wir wandern. Erst wollten wir auf den Schauinsland fahren, weil dort Sonne gemeldet war. Der Wetterbericht änderte sich aber wieder und wir entschlossen uns, bei uns von der Haustür aus zu starten, weil plötzlich für hier Sonne gemeldet wurde. Weil sich das aber auch wieder änderte, wollten wir am Schönberg - in der angekündigten Sonne - wandern. Ich nehme es schon vorweg: Wir haben heute nicht einen einzigen Sonnenstrahl abbekommen :-D Es wäre auch völlig egal gewesen wo wir hingefahren wären - der Nebel war überall!
Karte von der Komoot App
Der morgendliche Blick aus dem Fenster offenbarte das ganze Ausmaß des abendlichen Schneegestöbers - für Freiburg schon ziemlich viel ;-)
Blick aus dem Fenster
Mit der Straßenbahn ging es in den Stadtteil Vauban zur Haltestelle "Paula-Modersohn-Platz". Von dort spazierten wir ein paar hundert Meter in den nächsten Ort.
In Merzhausen bogen wir nach rechts in die Straße In den Sauermatten ein und dort ging es am Ende über eine Treppe und den Schlagenweg den Weinberg hinauf.
Von dort oben hatten wir eine schöne, aber leicht vernebelte, Sicht auf die Umgebung. Bei Sonnenschein ist das da oben natürlich noch viel viel schöner ;-)
Hildaturm auf dem Lorettoberg


Blick auf Merzhausen und den Lorettoberg
An der Schönstattkapelle ging es vorbei und immer weiter hinauf. Zur Kapelle hin sind wir aber nicht, weil der Weg extrem matschig war.
Schönstattkapelle


Martinstor und Münster
Oben angekommen ist das Jesuitenschlössle ein echter Blickfang. Und im Sommer kann man dort auf der Terrasse bei einem herrlichen Ausblick auch speisen. Auch hätten wir hier normalerweise einen Blick auf den Schönberg werfen können - nur heute nicht.
Blick zum Schönberg
Blick auf Freiburg
Am Jesuitenschlössle haben wir nur kurz geschaut und sind dann gleich weiter gegangen.
Jesuitenschlössle
Als der Weg uns dann den Gaisberg hinaufwies, war Schatz das erste Mal am rummosern - viel zu Matschig! Und trotzdem sind wir heile oben angekommen - allerdings haben wir noch nie so lange dafür gebraucht :-)
Weg auf den Gaisberg


Blick vom Gaisberg
Blick über das Jesuitenschloss hinweg auf Freiburg
Wenn man den Gaisberg halb oben ist, hat meinen einen richtig tollen Blick über das Jesuitenschlössle hinweg auf Freiburg.
Oben im Wald war der Weg dann erstmal wieder gut begehbar und Männe war besänftigt - bis zum nächsten Abzweig ;-)
Als ich ihn kennenlernte, hat er sich ja als Frischluftliebhaber und Naturbursche "verkauft"....aber wehe die Wege sind matschig oder rutschig. Dann wird er sofort unleidlich und mosert nur rum ;-)
Je höher wir kamen, desto nebliger wurde es. Glücklicherweise waren wir hier auch bei gutem Wetter schon öfters und so konnten wir uns gar nicht verlaufen :-)
Unterwegs sahen wir dann auch einen Landschaftsrahmen. Allerdings konnten wir uns nicht mehr erinnern, was man sonst darin sehen kann. Heute war nur "weißes Rauschen" :-D
Landschaftsrahmen ohne Landschaft

Der Weg führte uns fast hinauf zum Schönberg. Die letzten 300 m auf den Gipfel haben wir uns gespart. Man hätte ja eh nichts gesehen. Hinab ging es über eine asphaltierte Straße bis zum Schönberger Hof. Das ist eine Gaststätte unterhalb der Ruine Schneeburg.

Den Blick auf die Ruine hat man immer mal wieder von der Straße aus - wenn es nicht so neblig ist wie heute ;-) Und auch als wir unten waren, konnte man die Burgruine im dichten Nebel kaum erkennen.
Schneeburg im Nebel

Schneeburg im Nebel
Den Weg hinauf zur Schneeburg haben wir uns auch gespart. Denn auch die Aussicht von dort oben war heute absolut nicht gegeben und der schmale Pfad hinauf ist auch bei trockenem Wetter nicht ohne.
Ruine Schneeburg
Hinab ging es dann wieder über einen breiten Waldweg, vorbei am Mösleschacht - ein Überbleibsel aus NS Zeiten, als man versuchte dort Eisenerz abzubauen.


Mösleschacht
Hinter dem Mösleschacht ist noch ein kleiner Grillplatz mit Brunnen. Männe hat sich dort die Hände gewaschen und hat doch tatsächlich versucht mir weiß zu machen, dass das Wasser gar nicht so kalt wäre :-D

Dabei ist das Wasser aus diesen Brunnen sogar im Sommer eiskalt ;-) Von dort aus ging es weiter hinab, vorbei am Sportschützenverein von St. Georgen. Und zack, waren wir wieder in der Zivilisation.


Totengedenkstein St. Georgen am Waldrand

Im Städtle war der Schnee inzwischen komplett weggetaut, nur richtig warm war es immer noch nicht.
In einem Garten gesehen
Unter der Bahnlinie ging es hindurch
Am Dorfbach entlang suchten wir uns dann den Weg zur nächsten Straßenbahnhaltestelle. Von der "Innsbruckerstraße" ging es dann mit der Bahn wieder gen Heimat.
Am Dorfbach entlang zur Haltestelle
Dort gab es erstmal eine heiße Dusche und lecker Abendessen :-)

Unsere Tour hatte gute 10 km, für die wir 3 Stunden gebraucht haben. Pause haben wir wieder nicht gemacht, weil es keine trockene Rastmöglichkeit gab. Und am Ende hat auch Schatz gesagt, sie hätte ihm gut gefallen - trotz matischiger Wege :-)

Und heute kommt wohl keiner auf die Idee sich über das viele Grün zu wundern :-D

Montag, 12. Februar 2018

Unsere erste Wanderung in 2018

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Heute waren wir wandern und es war unsere erste Wanderung in 2018. Für die knapp 16 km haben wir 3,5 Stunden gebraucht. Eine Pause haben wir allerdings nicht gemacht, da es zu kalt und zu nass war, um sich irgendwo hinzusetzen.
Karte von der Komoot App
Wieder mal starteten wir an der Haltestelle "Reutebachgasse". Von dort ging es am Zähringer Friedhof vorbei, die Reutebachgasse und dann die Altbachschlucht hinauf.
Am oberen Ende der Schlucht ist ein Wanderparkplatz, dort hielten wir uns links, um kurz darauf rechts in den Kohlerweg einzubiegen. Der ist im unteren Stück noch asphaltiert und zu beiden Seiten von Häusern flankiert.
Im oberen Teil geht er fast nahtlos in einen Waldweg über und führt einen, der gelben Raute folgend, zum Waldgasthaus Zähringer Burg, direkt unterhalb der Zähringer Burgruine.
Da heute Montag war und zudem auch noch Rosenmontag, hatten wir den Wald komplett für uns alleine. Sogar das Waldgasthaus hatte geschlossen, so dass auch dort niemand unsere Ruhe störte.
Waldgasthaus Zähringer Burg
Ursprünglich hatten wir vor, zur Burgruine hoch zu wandern. Aber da das Gasthaus eh geschlossen hatte und man nur dort den Schlüssen für den Turm bekommen kann, haben wir uns den Aufstieg gespart und sind gleich weiter gewandert.
Grenzstein von 1833
Unterwegs kamen wir an einem alten Grenzstein von 1833 vorbei und hatten einen tollen Blick auf die Windräder auf dem Rosskopf.
Unterhalb vom Rosskopf
 Dem Michelbach folgten wir hinab ins Tal und zur Talstraße, der wir ein Stück folgten.
Weg entlang des Michelbachs
Lange Baumwurzel am Felshang
Sonne und Wolken wechselten sich ab. Die angekündigten Regenschauern blieben aber glücklicherweise aus.
die ersten Weidenkätzchen
Der Talstraße folgten wir hinauf und dann bogen wir links zu einem Hof ab. Der offizielle Wanderweg führt ebenfalls über diesen Hof. Von dort kommt man auch zum Wildtalereck mit herrlicher Aussicht.
Blick hinauf zum Wildtalereck
Wir ließen allerdings die Abzweigung zum Wildtalereck links liegen, denn wir wollten zum Leheneck - auch mit schöner Sicht. Wir hatten den Hof noch nicht lange hinter uns gelassen, da überfiel uns ein plötzlicher, recht heftiger Graupelschauer. Man konnte regelrecht die Graupel-Wolken erkennen, wie sie vor dem Wind hergeschoben wurden - wie Nebel. Der ganze Spuk war dann aber so schnell vorbei, wie er begonnen hatte.
Plötzlicher Graupelschauer

Rosskopf im Graupelschauer
 Man konnte dann schön das Ende der dunklen Wolken Richtung Schwarzwald abziehen sehen und dahinter kam gleich wieder blauer Himmel :-)
Blick zum Rosskopf
Wir folgten dem Weg weiter und hatten plötzlich einen fantastischen Blick auf Denzlingen. Unverkennbar an seinem markanten, etwas seltsam aussehenden Kirchturm.
Blick auf Denzlingen
Denzlinger Kirche
 Auch den Kaiserstuhl und die verschneiten Vogesen konnten wir gut sehen. Und mit einem Sonne-Wolken-Mix, der ein bisschen an Aprilwetter denken lies, ging es weiter.
Blick zum Kaiserstuhl
noch ein alter Grezstein
Vorbei an weiteren Bauernhöfen wanderten wir hinauf zum Leheneck. Aus dieser Richtung haben wir es zum ersten Mal erreicht. Das Bild mit den 3 Reiterinnen war ein echter Glücksfall.
Blick hinauf zum Leheneck
Aussicht vom Leheneck
Vom Leheneck folgten wir der historischen Deutsch-Österreichischen Grenze zum Wildtaler Rebberg.
Wegkreuz am Leheneck
Deutsch-Österreichische Grenze am Leheneck
Schneeburg bei Ebringen
 Oben vom Rebberg hatten wir einen tollen Blick auf Freiburg und Umgebung. Wir sahen die Schneeburg bei Ebringen, den Schönberg, den Münsterturm und Teile Freiburgs.
Wildtaler Rebberg
Blick auf Freiburg
Schönberg und Schneeburg
 Auch einen schönen Blick auf Gundelfingen und nochmal auf die Vogesen hatten wir von dort oben.
Blick auf Gundelfingen
Münsterturm
verschneite Vogesen
Unten in Wildtal angekommen, lösten wir gehend den Geschwindigkeitsmesser für die Autos aus :-D Das fanden wir so lustig, dass wir nochmal zurück gelaufen sind und mit Kamera im Anschlag das Teil zum zweiten Mal auslösten ;-)
Zähringer Burg
 Hinter dem Sportplatz hatten wir einen tollen Blick zur Zähringer Burg, die wir ja am Anfang ausgelassen hatten. Am Gundelfinger Hallenbad vorbei ging es dann wieder zurück nach Zähringen und zur Straßenbahnhaltestelle.
Zurück in Zähringen
Cooles Restaurant in der Reutebachgasse
Bis auf die eine kurze Graupelschauer hatten wir super Wetter - wenn auch etwas kühl mit nur 5 Grad. Es war eine tolle Tour. Allerdings ohne Pause auch ziemlich anstrengend. Dafür wurden wir daheim mit einer heißen Dusche, einem leckeren Eintopf und diesem herrlichen Sonnenuntergang belohnt :-)