Posts mit dem Label Elzach-Yach werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Elzach-Yach werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 11. Juni 2021

Der Brotweg in Yach 2021

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]



Diese Wanderung haben wir am 30. Mai 2021 gemacht. Jetzt noch eine offene Wanderung und ich bin wieder up to date mit meinen Berichten :-D 
 
Dieser Sonntag war am Wochenende nach Pfingsten, nach meiner zweiten Corona-Impfung und nach einer sehr stressigen Arbeitswoche. Ich war müde und wollte ausschlafen. Da bot sich eine Halbtagstour in der Nähe an.
Der Brotweg, Karte von Komoot
 
Mit dem Auto fuhren wir rund 30 Minuten in Deutschlands einzigen Ort, der mit einem Y beginnt. Das Dorf heißt Yach und gehört zu Elzach. Etwa 1.000 Menschen leben hier und es gibt zwei Wanderparkplätze. Einen kleinen, oben im Dorf - der kurz vor Mittag natürlich schon proppenvoll war. Und einen großen an der Schule, hinter der Kirche. Dort fanden wir noch ein Plätzchen für unser Auto.
Von dort folgten wir der Beschilderung an der Hauptstraße das Dorf hinauf, um den Brotweg zu wandern. Diesen sind wir vor 5 Jahren schonmal gegangen und fanden, es war mal wieder Zeit :-)
Damals wanderten wir ihn im Herbst. Dieses Jahr an einem sonnigen Frühlingstag. In Yach standen die Gräser in voller Blüte, was später noch für reichlich Niesreiz sorgte, da ich auf Gräser allergisch reagiere.

Ein kleiner asphaltierter Weg führte uns steil bergauf und dann auf einen Waldweg. Von hier oben hatten wir dann schon den ersten tollen Blick hinab auf Yach.

Oberhalb von Yach
 
Rund um das Dorf sind die Wiesen üppig und grün und werden zum Teil bereits gemäht und das Gras zu Heu gemacht.

Es war sehr warm an diesem Tag, aber auch ziemlich windig. Mit Schmetterlingen hatte ich also gar nicht gerechnet, als plötzlich ein großer Schwalbenschwanz an uns vorbei taumelte. Er ließ sich auf einer Kleeblüte nieder und ich knipste schnell ein Foto. Bisher habe ich diese wunderschönen Schmetterlinge nur auf den wilden Wiesen oben auf dem Kandel gesehen.
Kurz nach dieser Entdeckung wechselte der Weg von einem breiten Waldweg zu einem schmalen Pfad, der uns noch weiter bergauf führte. Am Wegesrand wuchsen wilde Blaubeeren und der Ginster blühte.

An steilen Weiden entlang führte der Weg weiter hinauf. Für den Brotweg braucht man schon ein bisschen Kondition. Denn der Weg geht auf der ersten Hälfte doch schon ordentlich bergan. Ich schwitzte und schnaufte, aber ich schaffte es doch :-)

Auf dem Weg gibt es 9 oder 10 (mind. eine haben wir verpasst) Infotafeln, die die Geschichte der Brot backenden Höfe des Tals erzählen und mit welchen Unbilden sie sich in früheren Zeiten abplagen mussten.

Wir gelangen nun auf die kleine asphaltierte Straße Vorderzinken, der wir ein ganzes Stück folgen müssen. Der Weg zieht sich gefühlt in die Länge, es ist heiß hier und kein Schatten weit und breit. Dafür bieten die ungemähten Wiesen links und rechts unzählige Entdeckungen.
Erst hinter dem Schneiderhof, der eine kleine Hofwirtschaft betreibt, geht es wieder auf einen Schotterweg - und weiter hinauf.
Blick zurück zum Schneiderhof
 
Immerhin wird es weiter oben wieder etwas bewaldet und somit schattiger. Hier lässt es sich gut aushalten, doch dann wird es nochmal richtig steil und der Schweiß fließt erneut in Strömen.


An einer Stelle steht eine Bank mit bombastischer Aussicht. Hier haben wir beim letzten Mal Rast gemacht. Auch an diesem Sonntag ist niemand weit und breit und wir rasten hier und genießen die Fernsicht.
Ein Brot auf dem Brotweg konnten wir uns nicht verkneifen. Unten, neben dem Dach in einem Baum, sehe ich einen Greifvogel und bemühe erneut den mega Zoom der neuen Kamera. Ich bin mir nicht sicher, aber es könnte ein Mäusebussard sein.
 
Wir freuten uns, dass wir trotz der beiden gut gefüllten Wanderparkplätze auf unserer Tour bisher so gut wie keinem anderen Menschen begegnet waren. Die paar anderen Leute die uns entgegen kamen, konnten wir an einer Hand abzählen.
 
Bald hatten wir den höchsten Punkt der Wanderung erreicht und ich machte drei Kreuze. Das war ganz schön anstrengend!
Wieder haben wir einige Weiden zu überqueren. Aber während wir uns beim letzten Mal mit Jungbullen und neugierigen Pferden auseinandersetzen mussten, haben wir dieses Mal nur Ameisen gesehen.

Von jetzt an ging es fast nur noch gleichmäßig bergab. Den anstrengendsten Teil der Runde hatten wir geschafft.

Kurz bevor wir den Tränklehof erreichten, entdeckte ich wieder eine gigantische Hornisse. Ich kann mich nicht erinnern, die riesigen Insekten in den letzten Jahren auch so oft gesehen zu haben wir in diesem.

Hinter dem Tränklehof ging es nochmal ein kleines Stückchen berauf. Wir mussten einen Viehzaun beiseite ziehen und dann über freie Wurzeln durch zwei Bäume steigen, um schließlich auf einen herrlichen Wiesenweg zu gelangen.

 
Im Schatten eines Baumes wären wir fast auf eine Blindschleiche getreten. Im letzten Moment haben wir sie noch gesehen und einen großen Schritt über sie hinweg gemacht.

Im hohen Gras konnten wir die Bewegung des Windes sehen und wir fühlten uns, wie von einem grünen Meer umgeben, das sanfte Wellen schlägt.
Nur etwas weiter kam dann schon wieder Yach in Sicht. Die Runde näherte sich dem Ende.
Am Schätzlehof vorbei erreichten wir den oberen Wanderparkplatz, der nun fast komplett leer war. Hätten wir hier parken können, hätten wir es schon geschafft. Aber einen guten halben Kilometer hatten wir nun noch vor uns. Entlag des Yach-Baches ging es an der Hauptstraße wieder hinab ins Dorf und zur Kirche, hinter der unser Auto auf uns wartete.

Da ich auf dem Rückweg über den Schulhof abgekürzt habe, entdeckte ich noch diesen netten Brunnen. Aber dann war ich heilfroh, als endlich das Auto in Sicht kam. Ich war platt!
Der Brotweg hat gute 12 km und 470 Höhenmeter. Wir hatten eine reine Gehzeit von knapp 3,5 Stunden und waren somit eine ganze halbe Stunde schneller als beim letzten Mal, obwohl ich beim letzten Mal deutlich leichter (ca. 6 kg weniger!) war als jetzt :-)

Sonntag, 25. September 2016

Brotweg in Yach & Tagesbericht vom Sonntag

[Dieser Post enthält durch Produkt-/Firmennennungen Werbung, die ohne Auftrag, ohne Sponsoring und ohne Bezahlung erfolgt]


Heute waren wir wieder wandern. Dafür ging es mit dem Auto zum einzigen Ort Deutschlands, der mit einem Y beginnt. Im Elzacher Ortsteil Yach haben wir auf dem Wanderparkplatz direkt hinter dem Rathaus geparkt. Von dort ging es ca. 400 m die Straße hinauf zum Brotweg, der diretk gegenüber dem Gasthaus Sonne beginnt.
Hauptstraße in Yach
Kirche von Yach
Beginn des Brotwegs
Eine von wirklich vielen Ziegen
Unser Wegweiser
Der Weg hat gute 12 km und laut Infos im Internet war die Gehzeit mit satten 3,5 Stunden angegeben. Das kam uns sehr lang vor, aber da wir selbst fast 4 Stunden reine Gehzeit gebraucht haben, waren die Wanderer, die den Bericht geschrieben haben, definitiv fitter als wir :-)
Blick auf Yach und Elzach
Rotwild im Gehege
"Mitesser" bei unserer Pause
Der Weg ist echt anstrengend, aber wunderschön. Es geht fast nur bergauf. Mal leicht, mal richtig steil und schweißtreibend. Der Brotweg führt an den 5 Brot backenden Schwarzwaldhöfen von Yach vorbei und an diversen Infotafeln wird die Geschichte des traditionellen backens von Steinofenbrot erklärt.
Jungbullen auf dem Wanderweg
Blindschleiche
Blick auf Yach von der anderen Talseite
T-Shirt knabberndes Pferd auf dem Wanderweg
Der Yacher Brotweg ist auch sehr abwechslungsreich. Man läuft auf ein paar asphaltierten Straßen, auf breiten Waldwegen, schmalen Pfaden und Wiesenwegen. Mittendrin führt der Brotweg über große Weiden, die schon fast almartig sind. Wir mussten uns durch Jungbullen schlängeln, die mitten auf dem Weg standen. An einem Rotwildgehege kamen wir ebenfalls vorbei und haben ein paar Rehe und Hirsche gesehen. Kurz vor Ende unserer Runde kamen wir nochmal über eine Weide, wo zwei Pferde mitten auf dem Weg standen. Das eine war so neugierig, dass es uns ein paar Meter gefolgt ist und den Ärmel meines T-Shirts wohl für sehr lecker befunden hat :-)
Am Yach-Bach zurück zum Auto
Der Yach-Bach
Wieder zurück am Auto taten uns ordentlich die Beine weh.
Unsere Route (Karte aus der Runtastic App)
Weil ich nach dem Wandern meist keine Lust mehr habe, groß zu kochen, aber immer einen riesigen Hunger habe, gab es heute ein 2-Gänge-Menü von Bofrost. Ein fertiges Pfannengericht mit selbstgemachtem Salat und als Dessert den Österreichischen Kaiserschmarrn. Damit bin ich dann auch schon beim Tagesbericht vom heutigen Sonntag:

Frühstück (1.010 kcal)
Strammer Max 2.0 - als kleine Erinnerung an das leckere Essen auf der Deutschlandrundreise in Woldegk

Mittagessen/Vesper beim Wandern (848 kcal)
2 Brötchen mit Bauernschinken, 1 Mini-Kuchen und 1 Mettwürstchen

Abendessen (932 kcal)
Bofrost Pfannengericht mit Salat und Kaiserschmarrn (TK)

Abends auf dem Sofa (559 kcal)
je 1 Apfel, Nekatrine und Pflaume, 1 Mini Rittersport, 1 Duplo und der letzte Mini-Kuchen

Bewegung für heute waren 236 Minuten wandern, was mir angeblich 1.877 kcal zusätzlich beschert hat.

Soll:1.600 kcal (ohne Bewegung) / 3.476 kcal (mit Bewegung)

Ist: 3.476 kcal (207 % ohne Bewegung / 95 % mit Bewegung)