[Dieser Post enthält durch Produkt-/Firmennennungen Werbung, die ohne Auftrag, ohne Sponsoring und ohne Bezahlung erfolgt] Heute sind wir schon um 6 Uhr aufgestanden, um den 9:10 Uhr Zug der Dreiseenbahn zu erwischen, denn mit der ging es zum Schluchsee.
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| Mit der Dreiseenbahn durchs Höllental |
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| Der Hirschprung im Höllental vom Zug aus |
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| Blick auf den Titisee vom Zug aus |
Der Schluchsee ist der größte See im Schwarzwald. Wir sind mit der Dreiseenbahn bis zum Endbahnhof, Seebrugg, gefahren. Wenn ihr mal mit der Dreiseenbahn fahren solltet, setzt euch im Doppelstock-Waggon nach oben und in Fahrtrichtung rechts - da hat man die beste Aussicht :-)
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| Ein Admiral |
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| Die Staumauer vom Bahnhof Seebrugg gesehen |
Von Seebrugg aus sind wir Richtung Schluchsee (hier ist der gleichnamige Ort gemeint) gelaufen. Die ersten paar Kilometer geht es leider an der B500 entlang.
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| Wander- u. Radweg an der B500 Richtung Schluchsee |
Kurz vor dem Bahnhof Schluchsee hat man einen tollen Blick auf die St. Nikolaus Kirche.
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| St. Nikolaus in Schluchsee |
Und direkt am Bahnhof haben wir diesen wunderschönen Zug aus Blumen entdeckt.
Vom Ort Schluchsee haben wir uns dann auf dem Seeuferweg Richtung Aha begeben. Ja, das ist ein komischer Name, aber der Ort heißt tatsächlich Aha! Da kommt man an der Amalienruhe vorbei. Das ist eine kleine Landzunge, auf der ein Pavillion steht. Von dort hat man einen tollen Blick über den See und zum Ort Schluchsee.
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| Blick auf die Amalienruhe (mit Pavillion) vom Bahnhof Schluchsee |
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| Blick auf den Ort Schluchsee |
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| Ein C-Falter |
Von Aha wanderten wir weiter am Segelverein vorbei und zur Muchenländer Brücke am anderen Ende des Schluchsees. Unterwegs haben wir sehr viel Heidekraut, Brombeeren und Heidelbeersträucher gesehen.
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| Blick von der Muchenländer Brücke (nach rechts) |
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| Blick von der Muchenländer Brücke (nach links) |
An der Muchenländer Brücke hatten wir schon so ziemlich die Hälfte der Tour hinter uns. Wir haben uns kurz nach der Brücke eine schattige Bank gesucht (die gibt es reichlich auf dem Rundweg), und eine kleine Pause eingelegt. Belegte Brötchen hatten wir dabei. Weiter ging es über einen breiten Waldweg, an dessen Rändern wir einen Haufen Getier entdecken konnten.
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| Gartenkreuzspinne |
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| Mittlerer Weinschwärmer (Nachtfalter) |
Bald erreichten wir schon den Unterkrummenhof, wo man schön einkehren kann - was wir aber nicht taten - es war einfach zu voll und wir hatten ja schon unsere Pause.
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| Unterkrummenhof |
Von dort ist es auch nicht mehr allzuweit bis zu dieser kleine Gaststätte am Staudamm, wo ich mir ein KitKat Eis genehmigt habe. Echt lecker, lies sich aber schwer essen mit dem KitKat Riegel in der Mitte.
Über den Staudamm ging es weiter - leider auch wieder ein Stück an der viel befahrenen B500 entlang.
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| Staumauer |
Bei der Jugendherberge bogen wir nach links ab, weg von der Bundesstraße. Nur noch knapp 400 m bis zum Bahnhof Seebrugg. Das ist ein Museumsbahnhof, wo einige wirklich alte Waggons rumstehen. Der älteste, den wir gesehen haben, war von 1944 und trug noch die Kennzeichnung "DR" (Deutsche Reichsbahn).
Wieder in Seebrugg mussten wir knapp 20 Minuten auf den Zug zurück nach Freiburg warten. Dieser hatte dann in Freiburg fast 30 Minuten Verspätung. Erst haben irgendwelche Deppen an 2-3 Haltestellen die Türen ständig blockiert und dann hatte die Lok noch ein technisches Problem. Es war echt nervig. Vor allem da wir in einem der älteren Waggons, ohne Klimaanlage, saßen.
Wieder zu Hause haben wir uns eine schöne Dusche genehmigt und meine Version von Käsespätzle (light) mit Gurkensalat verputzt. Jetzt machen wir uns noch einen schönen Abend und ab morgen hat uns dann der Alltag wieder. Falls das Wetter nächstes Wochenende auch passt, wollen wir die Ravennaschlucht wandern.
Der Schluchsee-Rundweg hatte etwas über 18 km, für die wir ca. 4 Stunden gebraucht haben. Wir haben beide gemerkt, dass wir total aus der Übung sind, denn die 18 km waren für uns beide sehr anstrengend - und das, obwohl so gut wie keine Steigungen dabei sind (und wenn dann nur leichte). Sowas sind wir gar nicht gewöhnt! Also, weiter wandern, wieder Kondition aufbauen und nach und nach die Schwierigkeitsstufen erhöhen.
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| Unsere Route |
18 km in vier Stunden...ufffff.... aber immerhin scheint es wenig oder keine Steigungen gegeben zu haben? Nee, schaff ich aber trotzdem nicht und ziehe Hut! Schöne Bilder, vor allem die mit viel Grün und Wasser und Bergen im Hintergrund, und sag mal Nicky, hast du ein Betäubungsmittel für Schmettis? Ich bin so vielen hinterhergejagt oder habe mich angeschlichen, aber fast immer konnte ich keinen fotografieren - deine Aufnahmen sind herrlich!
AntwortenLöschenDie "Steigungen" beschränkten sich auf eine Treppe vom Bahnhof hinauf zur Bundesstraße und kleine "Kuhlen" bzw. "Hügelchen" im Weg sowie eine Rampe von der Bundesstraße hinab zum Parkplatz. Für die abgekürzte Strecke kann ich den Seeuferweg von Aha nach Schluchsee (ca. 5-6 km) wärmstens empfehlen :-)
LöschenJa, Nicky-oder hast Du die irgendwie hypnotisiert? Bei Deinem Wanderbericht kann man ja echt noch was lernen-also ehrlich gesagt, wüßte ich meist nicht, wie die Tierchen heißen...LG Karin
AntwortenLöschenKarin, ich weiß auch meist nicht, wie die Tierchen heißen. Aber ich hab da ein paar hilfreiche Seiten im Internet aufgetan, auf der ich dann die gemachten Fotos vergleichen kann...ich bin doch so neugierig, was ich da alles vor der Linse hatte :-D
LöschenNein, ein Betäubungsmittel für die Flatterer habe ich nicht und hypnotisiert sind die auch nicht. So leicht wie gestern war es auch schon lange nicht mehr, die "nervösen" Tierchen zu knipsen. Man muss sich einfach extrem leise anschleichen, so dass der eigene Schatten einen nicht verrät (also, Sonne von vorne), und dann SCHNELL im richtigen Moment abdrücken. Wir sind an einem angeschlagenen Baum vorbei gekommen, da saßen bestimmt 15 Admiräle drauf und haben am Harz gesaugt. Nur leider mit zusammengeklappten Flügeln! Die waren so gut getarnt auf der Rinde, dass ich fast vorbei gelaufen wäre! :-D
AntwortenLöschenWahrscheinlich ist es auch hilfreich, dass meine Kamera einen extrem großen optischen Zoom hat und ich daher gar nicht so nah an die Schmetterlinge heran muss, um ein gescheites Bild zu bekommen ;-)
AntwortenLöschenWow wie immer super schöne Bilder! LG
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