Dienstag, 21. September 2021

Strohmeyer-Kapelle - Nonnenmattweiher - Rundweg (unterhalb vom Belchen)

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Um 10:30 Uhr fuhren wir am 5. September 2021 los Richtung Süden. Wir wollten wandern, an diesem herrlichen Sonntag :-) Und fast wären wir unverrichteter Dinge wieder nach Hause gefahren...
 
Hätte es am letzten Kreisverkehr unten im Tal (oder kurz davor) einen "gescheiten" Hinweis auf die Baustelle gegeben, wären wir sicherlich nicht 15 Minuten blöd im Kreis gefahren, um dann - aus der Gegenrichtung kommend - besagten eindeutigen, aber echt kleinen, Hinweis auf die Umleitung zu finden. Das Navi ging mir ziemlich auf den Zeiger, denn auch als wir zum 3. Mal nicht in die gesperrte Straße einbogen, kapierte es die Situation nicht und wollte immer, das wir wenden. Keine Spur von künstlicher Intelligenz! Und wir kannten uns in der Gegend nicht gut genug aus, um auf Anhieb aus diesem Hamsterrad heraus zu finden.

Irgendwann kamen wir dann am Ziel an. Natürlich hatten wir nicht bedacht, das an einem sonnigen Sonntag während der Sommerferien der Wanderparkplatz aus allen Nähten platzen würde, wenn wir erst gegen Mittag ankämen. Das diese Ecke im Schwarzwald auch so ein Touristen Hotspot ist, war uns nicht bewusst. Selbstverständlich haben wir keinen Platz mehr bekommen, was aber wohl auch daran lag, dass da 3-4 Autos dermaßen bescheiden geparkt hatten, dass das auf keine Kuhhaut ging. Auch bei der nahegelegenen Gaststätte war alles voll.

Was nun? Wir kannten uns dort nicht gut genug aus, um auf die Schnelle während der Fahrt einen anderen Wanderparkplatz zu finden. Mal eben rechts ran fahren ging auf der schmalen, fast alpinen, Serpentinenstraße auch nicht. Total gefrustet wollten wir also die Heimfahrt antreten. Auf dem Weg zurück Richtung Rheintal kamen wir dann aber oben am Berg noch an einem richtig großen Wanderparkplatz vorbei, der ein paar freie Lücken aufwies. Nichts wie hin und erstmal parken. Erst dann ein kurzer Blick in die Karte... joah...könnte klappen. Wären von hier aus nur ca. 2-3 km mehr zu laufen. Allerdings am Ende der Runde auch nochmal gut einen Kilometer ordentlich bergauf zurück zum Auto. Egal! Jetzt sind wir hier, also wandern wir auch. Irgendwie wird's schon gehen.
Unser Rundweg, Karte von Komoot
Statt also unten an der Strohmeyer Kapelle, starteten wir unseren Rundweg oben am Wanderparkplatz "Kreuzweg". Vom Wanderparkplatz aus hatten wir direkt einen herrlichen Ausblick auf die Landschaft rund um den Belchen und auf diese steile, geschwungene Straße, die wir hinaufgekommen waren.
Ein Stückchen unterhalb vom Wanderparkplatz dann ein toller Blick hinüber zum vierthöchsten Berg des Schwarzwaldes, wo wir letztes Jahr im Oktober zuletzt gewesen sind, um den Belchensteig zu wandern.
Belchen und Belchenhaus
Am Wegesrand, hinab zum Gasthof, unzählige blühende Silberdisteln und hier und da ein bisschen Heide.


Schick frisierte Schafe haben wir getroffen, bevor wir unten im Tal ankamen. Die fanden uns allerdings absolut öde und haben uns kaum eines Blickes gewürdigt.

Gasthaus Haldenhof
Beim Gasthof Haldenhof mussten wir die Straße überqueren, über die wir zuvor mit dem Auto kamen. Immernoch sehr viel Verkehr und alle auf der Suche nach einem Parkplatz. Wahnsinn!
Wir marschierten auf der anderen Straßenseite hinauf zu einem Haus und folgten danach einem Wiesenweg über einen Hügel. Von der Kuppe aus konnten wir hinunter zu dem Parkplatz sehen, auf dem wir eigentlich hätten parken wollen. Immer noch alles rappelvoll. Die Leute hatten schon angefangen, am Rand auf der Weidefläche zu parken. Sowas mach ich ja grundsätzlich nicht. Landwirte hassen Touristen, die das machen und ich hätte schiss, mich dort festzufahren.
Da hätten wir parken wollen!
Über den Parkplatz ging es auf einem breiten Waldweg hinauf zur Strohmeyer-Kapelle. Vor uns eine Horde französischer Touristen mit Hund. Franzosen sind wie Holländer - man hört sie schon von weitem. Ein recht lautes Völkchen ;-)
Da es bergauf ging und ich bergauf nicht wirklich schnell vorankomme - selbst als ich 30 kg leichter war, war ich bergauf eine richtige Schnecke! - war an das Überholen der Gallier nicht zu denken.
Dann erreichten wir die Strohmeyer-Kapelle. Ein Gedenkort an den Pfarrer Strohmeyer, der von SS-Soldaten kurz vor Kriegsende noch brutal ermordet wurde, nur weil er "Pfaffe" war.
Heute ist der Ort, an dem der Herr Strohmeyer sein Leben lassen musste ein sehr idyllisches Fleckchen und lädt mit seinen vielen Bänken zum verweilen ein. Hinter der Kapelle hat man eine tolle Aussicht.
Wir wanderten weiter auf dem breiten Waldweg. Inzwischen ging es nur noch leicht bergauf und wir schafften es endlich, die französische Gruppe zu überholen. Ihr Geschnatter wurde etwas leiser. Und weil wir kurz darauf den offiziell ausgeschilderten Weg verlassen haben, waren wir bald alle "Touristen-Wanderer" los und hatten den Wald für uns alleine. Herrliche, diese Ruhe!

Da hier scheinbar kaum jemand her kommt, war der Weg zum Teil etwas zugewachsen. Aber dennoch gut begehbar. Wir trafen einen kleinen Frosch und einen großen Grashüpfer auf dem Weg. Beide blieben für ein Foto sitzen und zogen erst dann ihrer Wege. Wir gingen auch weiter.

Nach gut 2 km stießen wir wieder auf einen breiten Waldweg. Links am Hang sah man die Reste eines riesigen Hangrutsches. Wir folgten dem Weg weiter, vorbei an Pusteblumen und mit dichtem Farn bewachsenen Hängen.

Dann stießen wir wieder auf den vom Schwarzwaldverein ausgeschilderten Wanderweg. Von neuerlichen Touristen keine Spur. Ich vermutete, das viele von denen weiter hinauf zum Belchengipfel gewandert sind.
Aussicht von unserer Pausen-Bank
Nur ein paar hundert Meter weiter fanden wir eine Bank unter einem Baum. Es gab ein bisschen Schatten und eine bombastische Aussicht hinab ins Tal mit Blick auf das Örtchen Neuenweg. Hier haben wir unsere Rast eingelegt und die Ruhe und die schöne Aussicht genossen.
Aber irgendwann ging es auch wieder weiter. Wir folgten dem Weg hinab zu einer Landstraße, die wir überqueren sollten. Und dann standen wir am Hang vor einem Weidezaun, auf dem Strom war. Bisher kannten wir es so, dass es einen schmalen Durchlass oder isolierte Griffe am Zaun gibt, wenn der Wanderweg über die Weide führt. Hier fanden wir weder das eine noch das andere. Der Wanderweg führte aber eindeutig über diese Weide! Das Wegezeichen war da unmissverständlich. Wir waren uns echt unsicher. Diese Weide sah jetzt mit dem Elektrozaun nicht sehr "einladend" aus. Und Ärger mit dem Landwirt wollten wir ja auch nicht bekommen. An der Straße entlang zu gehen, war viel zu gefährlich. Und außer uns war niemand zu sehen.
Wanderweg über die Viehweide
Also fassten wir uns ein Herz, kletterten über das hölzerne Gatter und marschierten brav am Rand entlang, die Weide hinunter. Die Kühe beobachteten uns zwar, aber weil wir genügend Abstand einhielten und uns ruhig verhielten, blieben auch Kühe ganz ruhig liegen. Da haben wir auf einer Weide mit Jungbullen schon andere Erfahrungen gemacht, als die ganze Herde neugierig auf uns zu galoppiert kam....da kann es einem schon anders werden. Denn selbst wenn so eine Kuh nur vorsichtig stubst, kann es einen unvorbereiteten Menschen aus den Latschen hauen :-D Ich spreche da aus Erfahrung - aua!
 
Unten dann wieder eine kleine Kletterpartie und wir hatten die Weide hinter uns. Vor uns hatten wir einen Hof, den es nun zu überqueren galt. Dahinter ging es dann wieder bergauf.

Der breite Waldweg, der direkt hinter dem Hof begann hörte schnell auf. Naja, eigentlich ging er weiter, aber wir bogen auf einen schmalen Pfad ab. Das erste Stück kam uns sehr alpin vor, denn es war steil, steinig und super schmal. Rechts der steile Hang und links ging es gefühlt senkrecht in die Tiefe. Ich war heilfroh, als wir dieses Stückchen hinter uns hatten, denn sowas ist nicht gut mit meiner Höhenangst kombinierbar.
Später blieb der Pfad zwar auch recht schmal und steil, aber immerhin wuchsen nun hohe Bäume am linken Hang, so dass man nicht mehr das Gefühl hatte, gleich 300 m tief abzustürzen :-) Das war für mich deutlich besser zu gehen. Geschwitzt und geschnauft hab ich natürlich dennoch.
Der Pfad war gute 800 m lang und oben stieß er wieder auf einen breiten Waldweg. Der führte uns in ein paar Minuten schnurstracks zum nächsten Highlight dieser Tour, dem Nonnenmattweiher.

Der Name des Weihers hat mit den Nonnen eines Klosters nichts zu tun. Das musste ich aber auch erst bei Wikipedia nachlesen ;-) Wen es interessiert, kann HIER auch mal durchstöbern.
Das Besondere am Nonnenmattweiher ist die schwimmende Torfinsel. Sowas hab ich vorher noch nie gesehen und ich war von diesem Naturschauspiel wirklich fasziniert.
Vom Nonnenmattweiter, den wir einmal umrundeten, ging es dann auf breiten Wegen wieder weiter hinauf. Erst ganz gemächlich, aber dann erreichten wir die Kreuzung, die uns wieder hinauf zum Auto bringen würde.
Blick Richtung Haldenhof

Hier hatten wir schon 10 km geschafft, die lezten 3 geschafften Kilometer ging es nur bergauf. Nun hieß es, nochmal einen ganzen Kilometer nur bergauf zu wandern, damit wir wieder beim Auto raus kämen. Ich war so platt und wollte eigentlich nicht mehr. Aber es blieb ja nichts anderes übrig.
Blechen mit abziehenden Gewitterwolken
Im Schneckentempo schleppte ich mich den Berg hinauf. Immerwieder musste ich stehenbleiben, um wieder etwas zu verschnaufen. Immerhin die Aussicht war nett :-) Und düster! Über dem Belchen sah es zweitweise so aus, als würde es regnen. Dabei war für diesen Nachmittag gar kein Regen gemeldet. Aber auch unser Weg war recht nass. Und hatte es da nicht gerade sogar gedonnert? Während wir auf der anderen Seite des Tals in der Sonne gesessen haben, musste hier ein kleiner Gewitterschauer durchgezogen sein! Wir haben keinen Tropfen abbekommen :-D
 
Und irgendwann war es geschafft. Nur noch zwei, drei Schritte und wir waren wieder auf dem Wanderparkplatz bei der Kreuzweg-Hütte.
Am Auto erstmal was trinken, verschnaufen, den Puls runter bringen. Tatsächlich, auf dem Autodach auch ein paar Regentropfen! Und dann machten wir uns wieder auf den Heimweg. Es ging über enge Serpentinen wieder hinab ins Rheintal und dann über die Autobahn zurück nach Freiburg. Diesen ganzen Umleitungs-Irrsinn von der Hinfahrt, wollten wir uns nicht noch einmal antun :-)
Von der Autobahn aus, machte Schatz diese tollen Bilder von den watte-weißen Wolken über dem Schwarzwald. Zuhause waren wir gegen 17:30 Uhr. Später, nachdem wir geduscht hatten, konnte ich noch diesen Flieger erhaschen, dessen Kondenzstreifen im Sonnenuntergang organge leuchtete :-)
Dieser Rundweg hatte knapp 11,5 km und wir hatten eine reine Gehzeit von knapp 3 Stunden. Tatsächlich unterwegs waren wir 4,5 Stunden.

Die extra Kilometer waren kein Problem. Aber die extra Höhenmeter am Ende dieser Tour hatten es echt in sich. Wenn wir das nächste Mal hier wandern wollen, dann nicht Sonntags und definitiv nicht erst Mittags :-D

Montag, 6. September 2021

Sauerland-Urlaub 2021 - Tag 8 (Der neue Open-Mind-Places-Rundweg in Referinghausen)

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Am 16. August haben wir ausgeschlafen. Für die letzten 3 Tage unseres Urlaubs war viel Regen angekündigt. Den von Schatz so sehr gewünschten Medebacher-Bucht-Rundweg konnten wir also mal wieder vergessen. 

Nach dem Frühstück rief Onkel W an. Oma hatte die Nacht gut überstanden. Es ginge ihr den Umständen entsprechend gut, sie bliebe aber sicherheitshalber noch weiter auf der ITS (= Besuchsverbot) :-/ Wir waren dennoch alle deutlich erleichtert.
 
Da wir die Tage zuvor in der Lokalzeit im WDR (Video in der Mediathek leider nicht mehr verfügbar) von einem neuen Wanderweg im Nachbardorf erfuhren, sind wir spontan zum wandern dort hin gefahren. Die Fahrt dauert kaum 15 Minuten. Parken kann man in Referinghausen direkt in an der Straße beim "Kleinbahnwaggon" auf einem kleinen Wanderparkplatz.
Der Weg ist sehr gut ausgeschildert und wird mit 7 km und nur 180 Höhenmetern beworben. Ich sage es direkt vorneweg: Die 180 Höhenmeter sind echt "schlecht" verteilt und stellenweise geht es echt sehr steil bergauf. Auch auf den schmalen Pfaden braucht es an mind. einer Stelle wirklich Trittsicherheit, da der Pfad sehr schmal, am Hang und halb ausgewaschen ist.

Zuerst geht es aber mal vom Wanderparkplatz durch das Dorf. Vorbei an der Kirche und an sauerländer Fachwerk bis zum ersten Gedanken-Ort, dem Unterholz.

Den nächsten Open Mind Place, das Oberholz, kann man von hier aus schon sehen. Zu erreichen ist es über einen neu angelegten Pfad. Hier geht es zwar ordentlich bergauf, aber noch ist es gut zu schaffen.


Über ein sehr kurzes Stück Straße geht es auf den Waldrand zu. Dort dann nach rechts, über hohe, in den Hang gearbeitete Stufen auf einen schmalen Pfad. Der Weg ist mega steil und sehr schweißtreibend.
Oben kommt man dann aber wieder auf einen breiten Weg, der einen eben an Weiden vorbei führt. Man erreicht anschließend die Verbindungsstraße nach Düdinghausen. Hier ist zum Glück wenig Verkehr, denn man folgt der Straße gut 200 m bis zum Sportplatz.

Hinter dem Sportplatz geht es dann über einen Feldweg weiter durch eine offene Landschaft. Nach Links hat man den Blick zum nächsten Dorf, Düdinghausen.



Bald erreichen wir den Hügel, auf dem früher das Osterfeuer abgebrannt wurde. Jetzt steht hier der Sonnenklang. Zum Sonnenuntergang soll es hier besonders schön sein. Wir begnügen uns am Vormittag mit der bequemen Liege und dem Blick über das Dorf.

Da der Open Mind Places Wanderweg bis hierher mit dem "Milchweg" (einem Erlebnisweg für Kinder) identisch ist, finden sich am Sonnenklang auch noch so manch andere spannende Sachen - wie z. B. ein Tannenzapfen-Ziel-Werfen-Spiel.

Vom Sonnenklang geht es erstmal wieder hinunter nach Referinghausen. An der Hauptstraße entlang, wo zum Glück nicht viel Verkehr ist. Der öde Abschnitt an der Straße wird allerdings durch so manchen Hingucker etwas aufgepeppt.

Kurz vor dem Wanderparkplatz (hier könnte man jetzt auch aufhören und die Tour quasi in zwei Runden aufteilen), gehen wir links in die Straße Auf der Polter und folgen den Wegweisern weiter und wieder den Berg hinauf.
Es geht recht steil hinauf. Erst über Asphalt, dann über einen Waldweg. Wir pusten, schnaufen und schwitzen. Das es so anstrengend würde, hätten wir nicht gedacht. Belohnt werden wir mit einem tollen Ausblick und dem nächsten "Gedanken-Ort", dem Pflug.


Über einen Wiesenweg und super schmale Pfade führt uns der Weg weiter. An einer Stelle ist der Pfad am Hang so schmal und ausgewaschen, dass man wirklich trittsicher sein sollte.
Das ist zum Glück nur ein kurzes Stück und dann geht es auf breiterem Weg weiter zu einem Grillplatz.
Dort gegenüber befindet sich auch das Trainingsgelände der Bogenschützen. An diesem Montag war dort niemand. Wir konnten also unbeschadet den Wanderzeichen über den Übungsplatz in den Steinbruch hinein folgen und am Ende wieder links abbiegen.

Hier ging es dann nochmal ziemlich steil bergauf. Ich dachte schon, der anstieg würde gar nicht mehr enden, als uns das Wegezeichen dann glücklicherweise wieder nach links auf einen ebenen Wiesenweg schickte, statt weiter den Berg hinauf.
Nach gut einem Kilometer erreichten wir eine kleine Kapelle am Wegesrand. Hier verlief einst die Heidenstraße. Der Jahrhunderte alte Handeslweg zwischen Leipzig und Köln.

Wir folgten der Heidenstraße einen sanften Hügel hinauf bis zu den Himmelstropfen. Von allen Orten auf diesem Wanderweg gefielen mir die Himmelstropfen am besten :-)
Von der Kuppe des Hügels konnte man sogar bis zum hessischen Goldhausen bei Korbach sehen. Die kleine Burguine dort oben, haben wir ebenfalls schon einmal (2008) besichtigt.
Nicht weit weg von den Himmelstropfen findet sich der Heidentempel. Er ist auf dem Wanderweg quasi ein Abstecher. Denn hier geht es nicht geradeaus weiter, sondern wieder ein Stück zurück, bevor man dann wieder in den Wald abbiegt.

Der Abstieg durch den Eichen- und Buchenwald wieder hinab ins Dorf war traumhaft schön. Er erinnerte ein bisschen an unsere Wanderung im Nationalpark Kellerwald.


Am Ende kamen wir wieder Auf der Polter heraus. Hier fanden wir noch die kleine Figur, die einem, angetrieben durch Wasserkraft, ständig die hölzerne Zunge herausstreckte :-D

Und dann waren wir wieder am Auto. Weil wir zum Mittagessen wieder bei Papa sein wollten/sollten, haben wir uns ein bisschen beeilt auf diesem Weg. Im Internet war der Weg mit 2 Stunden angegeben. Das ist aber die reine Gehtzeit, wenn man gemütlich geht und gut zufuß ist. Wir hatten im Eiltempo eine reine Gehzeit von 1,5 Stunden geschafft, waren allerdings tatsächlich fast 2,5 Stunden unterwegs. Solltet ihr den Weg mal gehen, nehmt euch auf jedenfall genug Zeit mit. Man kann sich hier nämlich noch deutlich länger aufhalten ;-)

Bei Papa gab es Chili Con Carne zum Mittagessen und den verregneten Nachmittag und Abend verbrachten wir relaxend Zuhause.