Sonntag, 25. September 2016

Brotweg in Yach & Tagesbericht vom Sonntag

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Heute waren wir wieder wandern. Dafür ging es mit dem Auto zum einzigen Ort Deutschlands, der mit einem Y beginnt. Im Elzacher Ortsteil Yach haben wir auf dem Wanderparkplatz direkt hinter dem Rathaus geparkt. Von dort ging es ca. 400 m die Straße hinauf zum Brotweg, der diretk gegenüber dem Gasthaus Sonne beginnt.
Hauptstraße in Yach
Kirche von Yach
Beginn des Brotwegs
Eine von wirklich vielen Ziegen
Unser Wegweiser
Der Weg hat gute 12 km und laut Infos im Internet war die Gehzeit mit satten 3,5 Stunden angegeben. Das kam uns sehr lang vor, aber da wir selbst fast 4 Stunden reine Gehzeit gebraucht haben, waren die Wanderer, die den Bericht geschrieben haben, definitiv fitter als wir :-)
Blick auf Yach und Elzach
Rotwild im Gehege
"Mitesser" bei unserer Pause
Der Weg ist echt anstrengend, aber wunderschön. Es geht fast nur bergauf. Mal leicht, mal richtig steil und schweißtreibend. Der Brotweg führt an den 5 Brot backenden Schwarzwaldhöfen von Yach vorbei und an diversen Infotafeln wird die Geschichte des traditionellen backens von Steinofenbrot erklärt.
Jungbullen auf dem Wanderweg
Blindschleiche
Blick auf Yach von der anderen Talseite
T-Shirt knabberndes Pferd auf dem Wanderweg
Der Yacher Brotweg ist auch sehr abwechslungsreich. Man läuft auf ein paar asphaltierten Straßen, auf breiten Waldwegen, schmalen Pfaden und Wiesenwegen. Mittendrin führt der Brotweg über große Weiden, die schon fast almartig sind. Wir mussten uns durch Jungbullen schlängeln, die mitten auf dem Weg standen. An einem Rotwildgehege kamen wir ebenfalls vorbei und haben ein paar Rehe und Hirsche gesehen. Kurz vor Ende unserer Runde kamen wir nochmal über eine Weide, wo zwei Pferde mitten auf dem Weg standen. Das eine war so neugierig, dass es uns ein paar Meter gefolgt ist und den Ärmel meines T-Shirts wohl für sehr lecker befunden hat :-)
Am Yach-Bach zurück zum Auto
Der Yach-Bach
Wieder zurück am Auto taten uns ordentlich die Beine weh.
Unsere Route (Karte aus der Runtastic App)
Weil ich nach dem Wandern meist keine Lust mehr habe, groß zu kochen, aber immer einen riesigen Hunger habe, gab es heute ein 2-Gänge-Menü von Bofrost. Ein fertiges Pfannengericht mit selbstgemachtem Salat und als Dessert den Österreichischen Kaiserschmarrn. Damit bin ich dann auch schon beim Tagesbericht vom heutigen Sonntag:

Frühstück (1.010 kcal)
Strammer Max 2.0 - als kleine Erinnerung an das leckere Essen auf der Deutschlandrundreise in Woldegk

Mittagessen/Vesper beim Wandern (848 kcal)
2 Brötchen mit Bauernschinken, 1 Mini-Kuchen und 1 Mettwürstchen

Abendessen (932 kcal)
Bofrost Pfannengericht mit Salat und Kaiserschmarrn (TK)

Abends auf dem Sofa (559 kcal)
je 1 Apfel, Nekatrine und Pflaume, 1 Mini Rittersport, 1 Duplo und der letzte Mini-Kuchen

Bewegung für heute waren 236 Minuten wandern, was mir angeblich 1.877 kcal zusätzlich beschert hat.

Soll:1.600 kcal (ohne Bewegung) / 3.476 kcal (mit Bewegung)

Ist: 3.476 kcal (207 % ohne Bewegung / 95 % mit Bewegung)

Sonntag, 18. September 2016

Heimatpfad Hochschwarzwald

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 Heute war Dauerregen angekündigt. Wir sind trotzdem wandern gegangen - in unseren neuen Discounter-Regenhosen. Die kann ich wirklich empfehlen - aber nur mit einer dünnen Leggins drunter! Denn atmungsaktiv sind die GAR NICHT - im Gegensatz zu den Angaben auf der Verpackung. Die Leggins war nach den 3 Stunden so nass, als hätte ich sie gerade erst aus der Waschmaschine geholt! Wenn der "Gummistoff" auf dem nassen Bein geklebt hätte, hätte ich wahrscheinlich ziemliche Hautreizungen (oder schlimmer) erlitten. Aber mit der Leggins drunter war es super.

Mit der Regionalbahn ging es wieder in den Schwarzwald.
Blick vom Zug
Wir wollten einen Teil des Heimatpfades Hochschwarzwald wandern, der in Hinterzarten beginnt und endet. Vom Bahnhof in Hinterzarten haben wir uns den kurzen Weg durch den Ort zum Löffeltal gesucht.
Bahnhof Hinterzarten
Hotel Schwarzwaldhof Hinterzarten
Der Weg durch's Löffeltal folgt dem Rotbach hinab ins Höllental. Der Weg ist breit und gut begehbar.
Man kommt an mehreren historischen Mühlen vorbei, die durch Wasserräder vom Rotbach angetrieben werden.
Netter Hinweis im Löffeltal: Hochdeutsch = Privatgrundstück, betreten verboten ;-)
Standort der ehem. Löffelschmiede
Historische Klopfsäge
Am Deutschen Mühlentag - der jedes Jahr am Pfingstmontag ist - sind die Sägen auch alle in Betrieb. Der Weg von Hinterzarten durch's Löffeltal bis hinab ins Höllental ist nur 3 km lang. Aber es gibt so viel zu sehen, dass man sich dort recht lange aufhalten kann.
Weinbergschnecke
Weg durch's Löffeltal mit Rotbach
Historische Hochgangsäge
Am Ende des Löffeltals unterquert man die B31, um zur alten Seilerei und zum Hofgut Sternen zu gelangen.
Wegweiser Heimatpfad
Blick zur B31 im Höllental
Unterquerung der B31
Wohnmühle im Höllental
Historische Seilerei im Höllental
Auf dem Weg  zum Hofgut Sternen kamen wir noch einer hübschen alten Brücke und einem historischen Telegraphen-Masten vorbei.
 
 
 
Im Hofgut Sternen übernachteten schon Marie-Antoinette (1770) und Johann Wolfgang von Goethe (1779). Auf dem Gelände steht eine riesige Kuckucksuhr, die wir auch in Aktion sehen konnten.
(Das Video musste ich komprimieren, um es hier einstellen zu können, daher ist die Qualität echt mies)

Es gibt dort eine Glasbläserei, das Goethehaus und ein altes Zollhaus. Nur 200 m entfernt ist die St. Oswald Kapelle - die älteste Pfarrkirche des Hochschwarzwaldes.
Hofgut Sternen

Goethehaus

Historisches Zollhaus
St. Oswald Kapelle
Vom Hofgut Sternen unterquert man das prächtige Ravenna-Viadukt, um gleich danach in die Ravannaschlucht einzutreten.
 
 
Die Schlucht ist ein schmaler Seitenarm des Höllentals und man folgt der Ravenna über schmale Pfade, Brücken und Stiegen wieder hinauf. Die Schlucht ist wild-romantisch und an so einem verregneten Tag wie heute auch schön leer. Uns sind nur wenige Menschen begegnet. Am nervigesten waren die 4 amerikanischen Touristen, die ständig im Weg waren. Mit einer kurzen Pause sind wir die aber auch wieder "los geworden" ;-)
 
 
 
In der Ravennaschlucht kann man noch die alten Widerlager der ursprünglichen Ravenna-Brücke sehen, wenn man genau hinschaut, denn das 37 m hohe Ravenna-Viadukt wurde ja erst 1927 eröffnet.

Auch die Großjockenmühle findet man an der Ravenna. Die ist etwas besonderes. Der Bach fällt dort so steil ab, dass das Wasser für das Mühlrad durch das Dach der Mühle geleitet werden muss.

Die Schlucht endet oben ganz plötzlich an einem Gasthaus.
Dort geht der Heimatpfad eigentlich noch weiter Richtung Breitnau. Wir sind aber wieder Richtung Hinterzarten abgebogen. Leider geht es von hier aus ein ganzes Stück auf einer asphaltierten Straße zurück nach Hinterzarten.
 
 
Erst an der Birklehofschule geht es wieder auf einen schmalen Pfad, bevor es ganz in den Ort hinein geht. Zurück am Bahnhof mussten wir nur 15 Minuten auf den Zug zurück nach Freiburg warten. Aber der fährt dort eh alle 30 Minuten.
 
 
Von dem vielen angekündigten Regen, haben wir während unserer Wanderung eigentlich gar nichts abbekommen. Die Runde war 10,5 km lang und wir haben gemütliche 3 Stunden dafür gebraucht.