[Dieser Post enthält durch Firmennennungen Werbung, die ohne Auftrag, ohne Sponsoring und ohne Bezahlung erfolgt] Heute war Dauerregen angekündigt. Wir sind trotzdem wandern gegangen - in unseren neuen Discounter-Regenhosen. Die kann ich wirklich empfehlen - aber nur mit einer dünnen Leggins drunter! Denn atmungsaktiv sind die GAR NICHT - im Gegensatz zu den Angaben auf der Verpackung. Die Leggins war nach den 3 Stunden so nass, als hätte ich sie gerade erst aus der Waschmaschine geholt! Wenn der "Gummistoff" auf dem nassen Bein geklebt hätte, hätte ich wahrscheinlich ziemliche Hautreizungen (oder schlimmer) erlitten. Aber mit der Leggins drunter war es super.
Mit der Regionalbahn ging es wieder in den Schwarzwald.
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| Blick vom Zug |
Wir wollten einen Teil des Heimatpfades Hochschwarzwald wandern, der in Hinterzarten beginnt und endet. Vom Bahnhof in Hinterzarten haben wir uns den kurzen Weg durch den Ort zum Löffeltal gesucht.
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| Bahnhof Hinterzarten |
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| Hotel Schwarzwaldhof Hinterzarten |
Der Weg durch's Löffeltal folgt dem Rotbach hinab ins Höllental. Der Weg ist breit und gut begehbar.
Man kommt an mehreren historischen Mühlen vorbei, die durch Wasserräder vom Rotbach angetrieben werden.
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| Netter Hinweis im Löffeltal: Hochdeutsch = Privatgrundstück, betreten verboten ;-) |
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| Standort der ehem. Löffelschmiede |
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| Historische Klopfsäge |
Am Deutschen Mühlentag - der jedes Jahr am Pfingstmontag ist - sind die Sägen auch alle in Betrieb. Der Weg von Hinterzarten durch's Löffeltal bis hinab ins Höllental ist nur 3 km lang. Aber es gibt so viel zu sehen, dass man sich dort recht lange aufhalten kann.
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| Weinbergschnecke |
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| Weg durch's Löffeltal mit Rotbach |
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| Historische Hochgangsäge |
Am Ende des Löffeltals unterquert man die B31, um zur alten Seilerei und zum Hofgut Sternen zu gelangen.
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| Wegweiser Heimatpfad |
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| Blick zur B31 im Höllental |
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| Unterquerung der B31 |
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| Wohnmühle im Höllental |
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| Historische Seilerei im Höllental |
Auf dem Weg zum Hofgut Sternen kamen wir noch einer hübschen alten Brücke und einem historischen Telegraphen-Masten vorbei.
Im Hofgut Sternen übernachteten schon Marie-Antoinette (1770) und Johann Wolfgang von Goethe (1779). Auf dem Gelände steht eine riesige Kuckucksuhr, die wir auch in Aktion sehen konnten.
(Das Video musste ich komprimieren, um es hier einstellen zu können, daher ist die Qualität echt mies)
Es gibt dort eine Glasbläserei, das Goethehaus und ein altes Zollhaus. Nur 200 m entfernt ist die St. Oswald Kapelle - die älteste Pfarrkirche des Hochschwarzwaldes.
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| Hofgut Sternen |
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| Goethehaus |
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| Historisches Zollhaus |
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| St. Oswald Kapelle |
Vom Hofgut Sternen unterquert man das prächtige Ravenna-Viadukt, um gleich danach in die Ravannaschlucht einzutreten.
Die Schlucht ist ein schmaler Seitenarm des Höllentals und man folgt der Ravenna über schmale Pfade, Brücken und Stiegen wieder hinauf. Die Schlucht ist wild-romantisch und an so einem verregneten Tag wie heute auch schön leer. Uns sind nur wenige Menschen begegnet. Am nervigesten waren die 4 amerikanischen Touristen, die ständig im Weg waren. Mit einer kurzen Pause sind wir die aber auch wieder "los geworden" ;-)
In der Ravennaschlucht kann man noch die alten Widerlager der ursprünglichen Ravenna-Brücke sehen, wenn man genau hinschaut, denn das 37 m hohe Ravenna-Viadukt wurde ja erst 1927 eröffnet.
Auch die Großjockenmühle findet man an der Ravenna. Die ist etwas besonderes. Der Bach fällt dort so steil ab, dass das Wasser für das Mühlrad durch das Dach der Mühle geleitet werden muss.
Die Schlucht endet oben ganz plötzlich an einem Gasthaus.
Dort geht der Heimatpfad eigentlich noch weiter Richtung Breitnau. Wir sind aber wieder Richtung Hinterzarten abgebogen. Leider geht es von hier aus ein ganzes Stück auf einer asphaltierten Straße zurück nach Hinterzarten.
Erst an der Birklehofschule geht es wieder auf einen schmalen Pfad, bevor es ganz in den Ort hinein geht. Zurück am Bahnhof mussten wir nur 15 Minuten auf den Zug zurück nach Freiburg warten. Aber der fährt dort eh alle 30 Minuten.
Von dem vielen angekündigten Regen, haben wir während unserer Wanderung eigentlich gar nichts abbekommen. Die Runde war 10,5 km lang und wir haben gemütliche 3 Stunden dafür gebraucht.