Montag, 27. Mai 2019

Unsere Jahrestagswanderung 2019

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Alle guten Dinge sind drei. Unter diesem Motto stand in diesem Jahr unsere Jahrestagswanderung. Das ist die allererste Wanderung, die wir als Paar zusammen gemacht haben und wir wiederholen sie einmal im Jahr - meist um unseren Jahrestag herum :-)

Dieses Jahr haben wir sie erst beim dritten Versuch auch geschafft. Den ersten Versuch mussten wir am Wasserschlössle schon abbrechen und sind von dort direkt zum Waldsee und zur Haltestelle gelaufen. Es war die erste Wanderung mit meinen neuen Stiefeln und die Füße brannten zu doll.

Den zweiten Versuch haben wir nach nur 5 km abgebrochen, weil das Wetter statt - wie angekündigt - trockener, immer nasser wurde.

Am Samstag hat es dann endlich geklappt! Das Wetter spielte mit, die Füße auch. Also, los! Da ab etwa 15 Uhr Gewitter angekündigt waren, wollten wir zeitig los und sind daher schon um 6 Uhr aufgestanden.
Unsere Jahrestagswanderung, Karte von Komoot
Mit der Straßenbahn ging es zur Haltestelle "Wonnhalde" und von dort durch den Wald an den Seen vorbei.
Wonnhalde
Oberer See mit Wasserläufer und Kaulquappen
Kurze-Hosen-Wetter in Freiburg und interessante Blüten am Baum
Zum Rehbrunnen und über die Waldstraße bis zum Marxenbrunnen, der mich immer noch fasziniert, weil er so farbenprächtig ist :-)
Weg zum Rehbrunnen
Ich auf Käferjagd
Rehbrunnen
Schwabentor
Freiburger Münster
Martinstor
Eibenbrunnen
Waldmeister am Wegesrand
Blick auf Günterstal
Marxenbrunnen
Blüten am Wegesrand - Teil 1
Kurz danach wieder hinab nach Günterstal, links ein Stückchen an der Schauinslandstraße entlang bis zum Wiesenweg und wieder ab in den Wald.
Blüten am Wegesrand - Teil 2
Kloster St. Lioba Günterstal
Jägerbrunnen
Am Jägerbrunnen konnten wir dieses Mal auch wieder ein Foto machen. Beim ersten Versuch waren hier zu viele Leute, die im Weg standen. Beim zweiten Versuch kamen wir gar nicht erst bis hier her.
An zahlreichen jungen Bäumen am Wegesrand, sahen wir komische "Gewächse. Manchmal kurgelrund und dann wieder wie dünne Säulen.
Zahlreiche Insekten haben wir am Wegesrand auch entdeckt. Leider wollten die beiden Schmetterling dieses Mal nicht sitzen bleiben ;-)
Käfer-Sammlung
 
Der in der Kurve gefällte Baum, der uns Jahre lang als Wegmarke diente, da er eine dicke Geschwulst am Stamm hatte, hat trotz Fällung noch Blätter ausgetrieben. Es steckt also noch ein bisschen Leben in dem alten Riesen :-)
der gefällte Baum hat ausgetrieben
Stephanienbrunnen
Vom Jägerbrunnen weiter der allgegenwärtigen gelben Raute folgend durch den Sternwald. Unser Pausenplatz, das Sternwaldeck, war dieses Mal nicht durch einen Kindergeburtstag belegt. Dafür mit einem Haufen obdachloser Männer, die um den Rest eines noch qualmenden Lagerfeuers herumsaßen, die Zelte direkt an den Bänken aufgebaut. Da mochten wir uns nicht wirklich hinsetzen. Also wanderten wir eine Weile weiter. Oberhalb vom Wiehre Bahnhof fanden wir eine Bank, auf der wir die Rast nachholten.
Freiburg vom Wasserschlössle aus gesehen
Münster und Schwabentor
Wasserschlössle
Stadttheater, Universitätsturm, Bahnhofsturm und Martinstor (v.l.n.r.)
Baum mit großen lila Blüten
Von der Pausenbank nur noch ein kurzes Stück zum Wasserschlössle, wo wir den ersten Versuch beenden mussten, weil es sich anfühlte, als hätte ich mir bereits eine Blase in den neuen Stiefeln gelaufen. Dieses Mal waren die Füße aber völlig OK und so ging es von dort aus weiter hinauf zur Franzosenschanze.

Die Stadt und der zuständige Forstleiter haben hier und dort Schilder aufgehängt, dass das Biken auf den extrem schmalen Pfaden verboten und illegal ist. Uns sind an diesem Tag tatsächlich auf den Pfaden keine Biker entgegen gekommen. Aber es waren dennoch frische Spuren im Schlamm.
Auf dem Weg zum Bergäckersattel kamen wir an den Sägemännle vorbei. Ich weiß nicht, ob die in Freiburg berühmt sind. Jedenfalls sind sie nicht weit im Vorfeld ausgeschildert und ich habe sie auch noch in keinem "Touristenführer" entdeckt. Wenn man nicht weiß, wie man hin- bzw. in die Nähe kommt, findet man sie wohl eher nicht.





Sägemännle

Vom Bergäckersattel sind es dann nur noch 600 m bis zum Waldgasthaus St. Barbara oberhalb von Littenweiler. Leider (oder zum Glück?) hatten die noch geschlossen, als wir gegen 14 Uhr dort oben ankamen. Wir haben daher nur die Aussicht genossen und uns dann wieder auf den Rückweg gemacht.
Skulptur am Bergäckersattel

Waldkindergarten oberhalb von Littenweiler

Waldgasthaus St. Barbara
Aussicht von St. Barbara
Aussicht von St. Barbara
Wir waren keine 100 m weit gekommen, als es anfing zu donnern. Puh, die Tour war ja schon fast beendet und unser Ziel nur noch gute 2,5 km entfernt. Das schaffen wir hoffentlich noch, bevor uns das Gewitter erreicht.
Brunnen an der Waldseestraße - ohne Trog!
Also ging es abwärts. Es wurde immer dunkler und windiger und es donnerte gelegentlich weiter. Auf dem letzten Kilometer, wurden wir dann doch noch etwas nass.
Waldsee im Regen
Am Waldsee ist der Seerundweg immer noch zur Hälfte gesperrt. Dort liegen immer noch diese dicken "Kissen", die zur Entschlammung dienen.

Auch am Waldsee Restaurant sind wir nicht eingekehrt. Dort fand eine Hochzeit statt - geschlossene Gesellschaft. Also nahmen wir die Beine in die Hand, um zur Haltestelle "Musikhochschule" zu gelangen.

Von dort ging es dann erstmal wieder mit der Straßenbahn nach Hause - den Regen aussitzen :-D

So komplett hat unsere Jahrestagswanderung 15 km und wir waren 3,5 Stunden (reine Gehzeit) unterwegs.

8 Kommentare:

  1. Das war wieder eine richtig schöne Tour, die Ihr gelaufen seid. Im Frühling macht das Wandern auch richtig viel Freude, weil es viel zu entdecken gibt.
    Wie immer bin ich auch diesmal gerne virtuell mitgewandert.
    Ich wünsche Dir eine gute Woche.
    Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin

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    1. Ja, im Frühling ist es besonders schön. Aber auch im Herbst gehe ich besonders gerne, wenn alles so schön bunt ist.

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  2. Liebe Nicky,

    schön war es, Dich auf der Wanderung zu begleiten, wenn auch nur im Netz. Ich habe immer Hochachtung vor Leuten, die 15 km am Stück wandern. Da bin ich noch weit von entfernt. Letztens hatte ich mir auch mal überlegt, mir richtige Wanderschuhe zu kaufen aber ich weiß nicht, ob es sich für mich lohnt, so oft wandern wir nicht, höchstens mal im Urlaub. Welche Fa. für solche Schuhe könntest Du denn empfehlen?

    Liebe Grüße, Burgi

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    1. Also, meine allerersten Wanderschuhe waren tatsächlich vom Aldi, weil ich auch noch nicht so recht wusste, ob und wie oft ich wandern gehe. Die waren für 30 EUR tatsächlich recht stabil und bequem und haben gut 3 Jahre gehalten. Als dann klar war, dass ich wandern liebe und wir regelmäßig längere Strecken laufen, habe ich dann in "gescheite" Schuhe investiert.

      Meine ersten "richtigen" Wanderschuhe waren von Salomon. Mit denen war ich super zufrieden. Inzwischen trage ich Meindl - wie mein Freund - und komme mit denen, jetzt wo sie eingelaufen sind, auch sehr gut zurecht.

      Wanderschuhe am besten mit dickeren Socken und am Nachmittag anprobieren (wenn die Füße schon etwas "geschwollen" sind). Ich brauche zum Beispiel meist eine Nummer größer als in normalen Schuhen und die Herrenmodelle (Damenmodelle passen nicht an meine breiten Quanten) :-)

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  3. Meinen Vor"rednerinnen" schließe ich mich an und füge noch hinzu: "Mollenköpfe" - unser Wort für Kaulquappen - hab ich letzten Sonntag auch gesehen - Bericht steht noch aus - die interessanten Blüten am Baum, das könnte ein Taschentuchbaum sein? Sehr selten, bisher nur einmal in einem Park gesehen, ohne Schild dran hätte ich nicht gewusst, dass es sowas überhaupt gibt. Das Kloster hat irgendwie was Toskanisches, hübsch. Ich komm noch mit was Klugscheißerischem: die kleinen Gewächse auf den Blättern sind Gallen, in diesem Fall von Buchengallmücken, die haben da ihre "Babys" drin, schadet den Bäumen weiter nicht. Biker bzw. Downhiller sind echt eine Gefahr für Wanderer, und machen die Wege kaputt. Gut, dass ihr am Ende dem aufziehenden Gewitter entgangen seid - und es bleibt mir ein ewiges Rätsel, wie ihr 15 km in 3,5 Stunden schafft und dabei so viele schöne Details am Wegesrand wahrnehmt und knipst, Hut ab, wie immer

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    1. Ich habe Google befragt und Bilder gesichtet. Es ist ein Taschentuchbaum! Hab den Namen noch nie gehört und diesen Baum auch zum ersten Mal blühend gesehen. Der Baum steht im Arboretum, wo es 1.300 Bäume aus 5 Kontinenten zu sehen gibt. Anderswo hab ich so einen Baum auch noch nie geshen. Der stammt auch China - vielleicht daher hier so selten.

      Ja, das toskanisch anmutende Kloster find ich auch immer wieder toll :-)

      Zu den Gewächsen auf den Blättern hatte ich im Internet Galläpfel gefunden. Aber weil die auf den Bildern ganz anders aus sahen als "unsere Gewächse" dachte ich, es sei doch was anderes. Danke für die Aufklärung :-D

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  4. Ihr habt richtig viel gesehen. Und Du konntest echt schöne Bilder machen. Die sehen echt gut aus. Und das mit dem Wetter .... ja , kennen wir auch. Manches mal ist das echt nervig . Freust Dich auf´s laufen und dann fällt das Wasser senkrecht ...
    Ich wünsch Dir einen schönen Wander-Feiertag Morgen
    LG Heidi

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    1. Nicht nur morgen ist Wandertag. Wir haben zusammen den Brückentag frei und werden wohl auch am Freitag eine Tour machen können :-D

      Dir auch einen schönen Feiertag morgen.

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