Samstag, 16. September 2017

DIY Freiburger Stadtrundweg (Etappe 1) - Korrektur

[Dieser Post enthält durch Firmennennungen Werbung, die ohne Auftrag, ohne Sponsoring und ohne Bezahlung erfolgt]


Heute haben wir diesen verwirrenden Teilabschnitt (unterhalb der Zähringer Burg) der 1. Etappe vom DIY Freiburger Stadtrundweg nochmal gemacht. Ich hatte die Route ja daheim gleich korrigiert, nachdem wir letztes Wochenende plötzlich mitten im Nirgendwo bzw. im Downhill Trail rauskamen. Eines vorweg: Es hat funktioniert! Den korrigierten Weg gibt es tatsächlich :-)
Karten von der Komoot App (zum Teil bearbeitet)
Von der Haltestelle Reutebachgasse ging es daher - unseren altbekannten Weg - durch die Altbachschlucht hinauf zum Waldspielplatz.
Pilzkolonie am Altbach
Altbachschlucht
Oben am Parkplatz waren wir dann wieder auf unser Rundwegs-Strecke. Allerdings heute von unten nach oben. Eigentlich verläuft sie ja an diesem Punkt von oben nach unten ;-) Da wir heute aber "verkehrtherum" wanderten, fiel uns plötzlich eine Infotafel auf, die uns letztes Wochenende glatt entgangen ist.
Die Tafel hängt direkt dort, wo der Wanderweg vom Parkplatz in den Wald führt - eigentlich nicht zu verfehlen - wenn man von unten kommt! Sie informiert über eine kleine Kirche, die hier oben einmal stand, von der aber die letzten Reste 1960 zugeschüttet wurden. Schade drum.

Der kleine Waldweg führte uns wieder zur Brücke über den Reutebach, wo wir auf eine "fotogeile" Libelle trafen. Die hat dort eine Weile geschwebt und als ich meine Kamera zückte, hockte sie sich auf's Brückengeländer und blieb sitzen, bis ich drei Bilder gemacht hatte :-)
Auf der anderen Seite der Brücke konnten wir an einem Efeu-Gestrüpp ein anderes Naturschauspiel beobachten. Und zwar, wie eine Hornisse eine Biene frisst.
Nach der Brücke erreichten wir die Pochgasse. Genau gegenüber ist der Waldpfad, den wir beim letzten Mal eigentlich hätten herunter kommen müssen, den wir aber von oben nicht finden konnten! Daher gingen wir ihn dieses Mal von unten hinauf, um zu sehen, wo er überhaupt herauskommt.
Der Pfad hat mehr Abzweigungen, als in der Karte aufgezeichnet waren. Immer wieder mussten wir unseren Standort prüfen, um nicht wieder im Downhill Trail zu landen.
hier hielten wir uns rechts
 Der Pfad ist teilweise echt schmal. Ein Stückchen führt er parallel zur Pochgasse entlang. Erst machte es den Eindruck, als würder er gleich zur Straße hinab führen, aber dann machte er einen Bogen nach links in den Wald hinein.
 Der Aufstieg war anstrengend, aber bei weitem nicht so sehr, wie von der anderen Seite des Berges. Zwischendurch kamen wir an einer Stelle vorbei, von der man durch die Bäume hindurch einen tollen Blick auf den Kaiserstuhl hat.
Blick zum Kaiserstuhl
Und dann führt der Pfad doch wieder auf die Pochgasse. Aber das hatten wir ja schon in der Karte gesehen. Ein Stückchen geht es jetzt hier über die asphaltierte Straße. Das ist aber gar nicht so schlimm, denn sie ist nicht viel Befahren. Lediglich die Gäste des Waldrestaurants nutzen sie hier oben.
Dreimal Pochgasse auf einem Bild!
Schneller als man denkt, hat man schon den zweiten Parkplatz der Waldgaststätte erreicht und biegt links zum Restaurant ab. Wenn wir die Etappe in der geplanten Richtung laufen, gehen wir vom Restaurant natürlich hier hoch, um auf die Pochgasse zu gelangen ;-)
Dort kamen wir dann auch wieder an dem Pfad vorbei, wo wir letztes Mal fälschlicherweise hinab sind. Dieser Pfad führt ins Nichts - also: unbedingt meiden!
Der Pfad ins Nichts - trotz zweier Wegmarkierungen
 Weil es am Himmel bereits dunkel wurde - ab 15 Uhr waren Gewitter angekündigt - sind wir vom Waldrestaurant den direkten - und offiziellen Wanderweg - wieder hinab nach Zähringen gewandert. Immer der gelben Raute auf weißem Grund folgend, ging es über den Kohlerweg hinab. Zurück zum Waldspielplatz und die Altbachschlucht wieder hinab, dahin woher wir kamen.
Wieder in der Altbachschlucht
Kurz bevor wir die ersten Häuser erreichten, bekamen wir die ersten leichten Tropfen ab. Als wir dann die Bahngleise unterquerten, konnten wir die drohenden schwarzen Wolken besonders gut sehen.
An der Haltestelle kam schon das erste Donnergrollen dazu. Wir haben es so gerade noch trocken bis vor die Haustür unter's Dach geschafft, als es mit dem Regen losging.
Das war perfektes Timing. Wir hätten keine Sekunde später loslaufen dürfen :-D Jedenfalls sind wir mit dem korrigierten Weg sehr zufrieden. So kann man die Strecke lassen.

6,5 km waren das heute, für die wir genau 1 Stunde und 40 Minuten gebraucht haben.

Auf die 2. Etappe freue ich mich schon sehr. Wenn das Wetter mitspielt, gehen wir sie nächsten Sonntag. Morgen geht's ja erstmal nach Baden-Baden.

1 Kommentar:

  1. Die gemeine Hornisse...ob ich da eingegriffen hätte? Aber wehe, wenn die wütend geworden wäre, nee lieber nicht. Aber ich hasse sie :-) Der Weg ist ja richtig schön und naturnah, und du/ihr habt da echte Pionierarbeit geleistet! Mit dem Regen hattet ihr wirklich auch Glück! (Übrigens hatte ich den Link zum Schlenderer bei dir gefunden - hab auch mal seinen Newsletter abonniert, hilfreiche Seite)

    AntwortenLöschen