Mittwoch, 26. Dezember 2018

Hesseberg-Rundweg (M2)

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Den zweiten Weihnachtstag konnten wir ganz gemütlich angehen. Und weil uns am Nachmittag etwas Zeit zur Verfügung stand, haben wir die Gelegenheit genutzt, um noch eine kleine Wanderung zu machen.
Rundweg M2 - Karte von Komoot
Vom Marktplatz aus ging es los auf den M2. Dieser ist knapp 10 km lang laut Internet. Unsere App bescheinigte reichlich 9 km.
Blick zum Marktplatz
Vom Marktplatz aus folgten wir der Oberstraße hinauf, vorbei an schönen alten Fachwerkhäusern.

Heimatmuseum Medebach
Das ehemalige Rathaus der Stadt ist nun ein Brauhaus. Die Geschichte dazu ist sehr gediegen, denn das Rathaus "musste" damals umziehen, weil die Keller des Gebäudes total verschimmelt gewesen wären und das Gebäude nicht zu retten. Wie interessant, dass dort heute - in eben diesen verschimmelten Kellern - ein Brautank steht und in dem nicht zu rettenden Gebäude erfolgreich Gastronomie betrieben werden kann ;-) Man darf der Politik wohl wirklich nicht alles glauben, was sie versuchen dem Volke weiß zu machen.
ehem. Rathaus jetzt Brauhaus
Auf Höhe des Rewe Supermarktes bogen wir in den Glindfelderweg ein und folgten diesem durch ein reines Wohngebiet hinaus aus dem Ort und immer geradeaus weiter, bis kurz vor den Hesseberg bei Glindfeld.


Glindfelder Weg

Unterwegs bekamen wir schottische Hochlandrinder zu sehen und wurden von den Einheimischen arg beäugt, weil wir diese fotografierten. Ich finde die einfach toll :-) Da ist es mir auch egal, ob ich für einen "blöden Touri" gehalten werde oder nicht.

Blick zum Hesseberg
Um vom Glindfelder Weg zum Hesseberg zu kommen, mussten wir ein Stück an der Landstraße entlang laufen. Auch an Weihnachten war dort reichlich Verkehr und wir mussten etwas aufpassen.
Aber dann ging es endlich auf einen Waldweg. Ganz leicht bergauf führte dieser in den Wald hinein.

Blick zurück auf Medebach
Und ob ihr es glaubt oder nicht, wir haben tatsächlich einen schönen Baumschwamm und sogar einen winzigen Pilz entdeckt :-D
Nach ein paar Hundert Metern konnte man rechts noch in den Wald gehen. Dort steht ein Gedenkkreuz für den verunfallten Friedrich Trippe. Ob das der gleiche Friedrich Trippe ist, nachdem in Medebach sogar eine Straße benannt wurde, weiß ich jetzt allerdings nicht.


Weiter ging es auf dem Waldweg rund um den Hesseberg. Als wir den Berg halb umrundet hatten, kamen wir auf die Windseite des Berges und es bließ uns kräftig um die Ohren.



Dann bogen wir ab und kamen zum Rennefeld. Ab dort folgten wir dem Weg weiter, parallel zur L 740 (Küstelberger Straße).
Rennefeld
Blick zurück zum Rennefeld
Der Weg führte uns wieder zur Skihütte. Ab hier ging es dann an der L740 (Oberstraße) wieder fast schnurgerade zurück zum Marktplatz.


Auf Höhe des Center Parcs entdeckten wir dann tatsächlich sogar einen Eier-Automaten! Sowas hab ich hier ja noch nie gesehen. Ich war echt fasziniert.



Hansekogge unterhalb vom Center Parcs
Renaturierung des Medebachs
Gedenktafel zur vernichteten Synagoge
Für die etwas über 9 km haben wir etwas über 2 Stunden gebraucht. Mein Schnupfen hat sich gefreut, ausgeführt zu werden :-D Zwei Touren wollen wir noch machen, bevor es wieder nach Freiburg geht. Mal gucken, ob das Wetter mitspielt.

Dienstag, 25. Dezember 2018

Gelängebachtal-Rundweg (M6)

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An Heiligabend nutzten wir am Nachmittag das (endlich mal) trockene Wetter, um ein bisschen zu Laufen.
Rundweg M6 - Karte von Komoot
Ausgewählt haben wir uns den knapp 6 km langen Rundweg im Gelängebachtal mit der Markierung M6.
Gestartet sind wir am Parkplatz an der Schule und sind dann der Markierung hinter dem Sportplatz her, hinab ins Gelängetal gefolgt.

Trotz des vielen Regens ließen sich die Wanderwege relativ gut gehen. Wir hatten mit mehr Schlamm gerechnet.
Aber es war schön zu sehen, dass der Gelängebach wieder so viel Wasser führt. Im Hitzesommer war ja kein Tropfen mehr drin.
Furt am Gelängebach

Und während die Dürre im Sommer alles goldgelb färbte, fanden wir die Wiesen gestern eher als eine Sumpflandschaft vor. Wirklich erstaunlich.
Gelängewiesen
Zwischendurch kam dann tatsächlich noch die Sonne raus. Es war herrlich. Aber der Wind war bei nur 3 Grad richtig eisig.
Aber dafür haben wir ja unsere Winterjacken. Die sind Regen- und Winddicht und daher kuschelig warm.
Blick zur Kahlenkapelle
An der ehemaligen Mülldeponie ging es wieder hinauf und dann quer rüber zur Locminéstraße.


Blick zur Kahle Pöhn
Von dort oben sahen wir dann tatsächlich auch etwas Schnee. Oben auf der Kahlen Pöhn war es weiß. Aber auch nur dort. Bewandert haben wir den Berg ja bereits im Sommer.
winterliche Kahle Pöhn

Die Locminéstraße führte uns dann wieder zur Schützenhalle und zum Startpunkt der Wanderung.

St. Peter & Paul Medebach
Für die knapp 8 km haben wir 1,5 Stunden gebraucht und es tat einfach gut, nach der ganzen Fresserei mal wieder Bewegung an der frischen Luft zu bekommen :-D