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Diese Wanderung haben wir am 25. April 2021 gemacht. So langsam komm ich mit meinen Wanderberichten wieder auf Stand ;-) Dank des vielen Regens kamen ja leider kaum neue dazu.
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| Unser Rundweg, Karte von Komoot |
Das Wetter sollte herrlich werden an diesem Sonntag. Sonnig und warm. Und so kam es auch. Wir fuhren am späteren Vormittag ins gut 30 Minuten entfernte Simonswäldertal. Dort bekamen wir noch einen kostenlosen Parkplatz auf dem Sägplatz in der Ortsmitte, direkt beim Gemeindehaus.Und sahen schon direkt die erste Mühle! Das geht ja gut los :-) An der großen Infotafel informierten wir uns kurz, wo es lang ginge und wie unser Wegweiser aussehen würde und dann ging es los.Verfolgt wurden wir die ersten 1-2 km von einem älteren Pärchen, das scheinbar auch diesen Weg wandern wollte und dann doch irgendwann "verschütt ging". Zuerst wanderten wir ein Stückchen durch den Ort, vorbei an der Kirche und dann auf einem schmalen Pfad zwischen Hauptstraße und Viehweide.
Weiter ging es an dem wilden Bach entlang, der sehr viel Wasser führte und unheimlich rauschte. Leider erreichten wir schon bald wieder eine kleine Nebenstraße, die asphaltiert an einigen Höfen vorbei führte und gefühlt gar kein Ende nehmen wollte.Aber dann sahen wir die nächste Mühle: Die Schwanenmühle. Diese stand leider auf einem Privatgrundstück und wir konnten sie daher nur aus der Ferne bestaunen.Die Wiesen waren bunt. Blühende Obstbäume, Schlüsselblumen, Löwenzahn, Schmetterlinge, Hummeln und Bienen. Ein Frühlingstag wie aus dem Bilderbuch.
Kurz nach der Schwanenmühle ging es endlich wieder in den Wald. Die ersten Meter entdeckten wir immer mal wieder putzige Figuren aus altem Metallschrott.
Oben im Wald angekommen tat sich eine kleine Lichtung auf. Es war so warm! Da kam mir der Brunnen mit seinem eiskalten Wasser richtig gelegen. Einmal kurz Hände und Arme eintauchen zur Abkühlung. Himmlisch!
Und dann...OH NEIN!!! Die um den Hals hängende Kamera hatte sich etwas verschoben und war mit einer Ecke ebenfalls ins Wasser des Brunnens getaucht! Sch....!!!!! Als ich den rechten Arm eintauchte, habe ich die Kamera noch festgehalten. Andersherum...nicht. Ich bin so blöd!
Ich hab sie direkt aus dem Wasser gerissen, alle Öffnungen auf, Akku und Speicherkarte raus. Mit einem Tempo das Gröbste und soweit ich reinkam trocken gelegt. Wie doof kann Frau eigentlich sein?! Das war's wohl mit gescheiten Fotos für die restliche Wanderung. Ich hätte mich selbst Ohrfeigen können.
Kurz nach der Schwanenmühle ging es endlich wieder in den Wald. Die ersten Meter entdeckten wir immer mal wieder putzige Figuren aus altem Metallschrott.
Oben im Wald angekommen tat sich eine kleine Lichtung auf. Es war so warm! Da kam mir der Brunnen mit seinem eiskalten Wasser richtig gelegen. Einmal kurz Hände und Arme eintauchen zur Abkühlung. Himmlisch!
Und dann...OH NEIN!!! Die um den Hals hängende Kamera hatte sich etwas verschoben und war mit einer Ecke ebenfalls ins Wasser des Brunnens getaucht! Sch....!!!!! Als ich den rechten Arm eintauchte, habe ich die Kamera noch festgehalten. Andersherum...nicht. Ich bin so blöd!
Ich hab sie direkt aus dem Wasser gerissen, alle Öffnungen auf, Akku und Speicherkarte raus. Mit einem Tempo das Gröbste und soweit ich reinkam trocken gelegt. Wie doof kann Frau eigentlich sein?! Das war's wohl mit gescheiten Fotos für die restliche Wanderung. Ich hätte mich selbst Ohrfeigen können.
Zum Glück macht das Smartphone auch ganz passable Bilder, wenn man auf Tierchen verzichtet. Denn Schmetterlinge, Eidechsen und Vögel sind mit dem Handy einfach nicht gescheit zu erwischen :-/
Da ja alles Gezeter und Gezauder nichts brachte, wanderten wir weiter. Sämtliche Öffnungen der nun unbenutzbaren Kamera blieben offen, damit sie schnellstmöglich trocknen konnten.An einem kleinen Teich ging es hinab zur Wehrlehof-Mühle. Diese konnen wir auch von innen besichtigen und drin aufgebaut war ein kleines Lädchen, wo man Erzeugnisse des Hofes käuflich erwerben konnte. Wir haben nichts mitgenommen - mangels passendem Kleingeld (Selbstbedienung und keiner, der Wechselgeld gibt).
Von der Mühle aus ging es weiter über einen schmalen Pfad hinab. Immer entlang eines Baches durch den Wald, bis wir wieder etwas urbaner unterwegs waren.
Über eine fein aufgeheizte Straße ging es vorbei an Häusern und Gärten und wieder hinauf bis zum Fallerhof. Ich war ganz schön am schwitzen. Aber irgendwann hatten wir den Anstieg wieder geschafft und der Weg führte endlich weg vom Asphalt und auf einen schönen Wiesenweg.Auch dieser wurde leider viel zu schnell wieder durch ein Wohngebiet mit Straßen abgelöst. Und anschließend folgte noch ein ganzes Stück an der Bundesstraße/Talstraße entlang, um zur historischen Ölmühle zu gelangen.
Von der Mühle aus ging es weiter über einen schmalen Pfad hinab. Immer entlang eines Baches durch den Wald, bis wir wieder etwas urbaner unterwegs waren.
Über eine fein aufgeheizte Straße ging es vorbei an Häusern und Gärten und wieder hinauf bis zum Fallerhof. Ich war ganz schön am schwitzen. Aber irgendwann hatten wir den Anstieg wieder geschafft und der Weg führte endlich weg vom Asphalt und auf einen schönen Wiesenweg.Auch dieser wurde leider viel zu schnell wieder durch ein Wohngebiet mit Straßen abgelöst. Und anschließend folgte noch ein ganzes Stück an der Bundesstraße/Talstraße entlang, um zur historischen Ölmühle zu gelangen.
Die Ölmühle war riesig. Hier wird scheinbar auch heute noch Öl gemacht. Aber kaufen konnte man an diesem Tag leider nichts. Wir haben uns alles angesehen und wanderten dann weiter.
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| Blick zurück zur Ölmühle |
Auf einem Hinweisschild stand noch eine Sägemühle. Schatz meinte, die gehöre auch noch zum Rundweg und schlug die Richtung des Wegweisers ein. Oben am Hang stand ein Haus, da müsse sie doch sicher sein.Die Hitze und der große Asphaltanteil hatten mich schon ziemlich geschafft. Und da soll ich jetzt noch hinauf kraxeln? Und wieder über aufgeheizten Asphalt? Menno...
Oben bei dem Haus angekommen war ich völlig fertig und keine Mühle weit und breit. Endlich bemühte Schatz das Smartphone. Besagte Mühle wäre von dort aus noch gute 45 Minuten entfernt gewesen - und wir hätten den ganzen Weg auch wieder zurück gemusst :-/ Das war uns dann beiden zu viel des Guten.
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| "Blüte der Jugend" |
Also kehrten wir wieder um. Genossen auch auf dem Rückweg die Kunst am Wegesrand und gingen dann unserem Wanderzeichen weiter nach - wie wir es gleich hätten tun sollen ;-)
Inzwischen war auch meine Kamera wieder getrocknet und ich konnte noch das ein oder andere gute Bild mit ihr machen. Scheinbar hatte sie das kurze Bad im Brunnen doch gut überstanden und ich war heilfroh :-)Nun brauchten wir nur noch der Wilden Gutach bis zum Auto zu folgen. Vorbei an einem Eiskeller (einer kleinen Höhle im Felsen, aus der es wirklich eisig heraus wehte!) und vorwitzigen Ziegen folgten wir dem Fluss weiter.
Wieder am Auto bemerkten wir, dass der kleine Kiosk in der Mühle am Parkplatz geöffnet hatte und kauften dort noch ein Eis. Das genossen wir im Kofferraum sitzend, bevor wir den Heimweg antraten.
Der Mühlenrundweg ist schön, hat aber einen doch recht hohen Asphaltanteil. Für die gut 10 km waren wir 2,5 Stunden in Bewegung und insgesamt 4 Stunden unterwegs. Eine Woche später sollte sich herausstellen, dass die gute Kamera das kurze Bad im Brunnen nur kurzfristig überstanden hatte. Nachträglich hat sich leider irgendein Sensor verabschiedet, der jetzt jedes Bild, das außerhalb der Wohnung aufgenommen wird, völlig überbelichtet - ja fast weiß - erscheinen lässt :-( Für Outdoor-Aufnahmen ist sie so natürlich nicht mehr zu gebrauchen und ich trauere ihr arg hinterher. Lange habe ich nach einer neuen gesucht, die nicht zu teuer ist und ähnlich funktioniert wie die alte. Als ich dann endlich fündig wurde und bestellte, hatte ich schon große Vorfreude. Aber die Lieferung verzögert sich :-/
Inzwischen ist sie aber eingetroffen und die ersten Testbilder auf dem Balkon sind zufriedenstellend. Ich freue mich schon auf die erste Wanderung mit ihr :-)
















