Dienstag, 9. Juni 2020

Auf dem Zwei-Burgen-Pfad

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Der Zwei-Burgen-Pfad ist ein archäologischer Themenpfad zwischen Münstertal und Staufen, den wir am Pfingstsonntag (31. Mai) gewandert sind. Er bietet auf ca. 13 km kompakte Infos zu zwei untergegangenen Burgen. Etwas Kondition sollte man aber dennoch mitbringen, denn es sind etwa 500 Höhenmeter zu bewältigen. Mal auf breiten Wegen, aber auch auf sehr schönen schmalen Pfaden.
Der Rundweg, Karte von Komoot

Den Rundweg kann man von zwei Punkten aus beginnen. Entweder am Schützenhaus Etzenbach (bei Staufen) oder am Parkplatz Riggenbach (bei Münstertal).
Wir sind von Etzenbach aus gestartet. Dort ist ein relativ großer Parkplatz direkt unterhalb vom Kletterwald auf dem an diesem Tag fast alles frei war - denn der Kletterwald ist aktuell noch wegen Corona geschlossen.
Wir sind die Tour gegen den Uhrzeigersinn gewandert, um das "hässliche" Stück direkt am Anfang "weg zu bekommen" ;-) Denn die ca. 2 km zwischen Staufen und Münstertal verliefen meist über Asphalt und waren echt nicht so toll.
Wie gesagt, sie verliefen MEISTNS auf Asphalt. Zu Beginn ging es jedoch über einen schmalen Pfad und dann über einen Wiesenweg erstmal ein Stückchen hinauf.

Schnell erreichten wir die erste Infotafel zum Bergau bei Etzenbach. Das Schild wies darauf hin, dass ca. 25 m oberhalb unseres Standorts, der noch offene Eingang eines Bergbaustollens wäre.
Und tatsächlich, wir fanden ihn. Von unten konnte man ihn zwar nicht sehen, aber wenn man über diesen kleinen Trampelpfad den Hang hinauf kraxelte, konnte man ihn sehen. Der Pfad führte bis zum Stollen hinauf. Aber so weit hoch bin ich nicht gekletter. Ich wäre da im Leben nicht wieder runter gekommen, denn es war ziemlich steil und der Untergrund lose und rutschig.
Seit dem 11. Jahrhundert wurde in der Gegend Silberbergbau betrieben und erst 1929 beendet, als die Bergbaugenehmigung aufgehoben wurde.
Nach dem Stollen führte der Weg etwas hinab und dann auf die asphaltierte Straße, die dann bis nach Müstertal hinein führte. Das wohl "unschönste" Stück, des gesamten Wanderwegs. Da half auch die schöne Landschaft nicht sonderlich.
Theoretisch hätte man diese paar Kilomenter auch mit der S-Bahn fahren können. Aber erstens hätten wir dann den Stolleneingang nicht gesehen und zweitens hatten wir keine Lust, eine Stunde auf die nächste Bahn zu warten. In der Zeit sind wir die 3 km dreimal gelaufen ;-)

Blick über die Obstwiesen zum Belchen

In Münstertal angekommen ging es bald links hinauf und wieder zurück in den Wald. Vorbei an einem Grillplatz mit Tretbecken. Schatz war hier als Kind oft mit seinen Eltern, wenn sie vom Besuch der Oma zurück kamen.


Leider war im Tretbecken kein Wasser, weshalb wir uns den Abstecher dort hinunter dann auch gespart haben.
Nicht sehr steil, aber dafür stetig ging es weiter bergauf. Über breite Waldwege und Wiesenwege stiegen wir immer höher.

Da hockt ein blauer Schmetterling

Es war warm. Ich bin wegen des Intervallfastens ohne Frühstück los und ich merkte, wie mir minütlich die Kräfte schwanden. Das war kein schönes Gefühl.

Ein Blick auf die Uhr zeigte, dass ich noch 30 Minuten hätte, bis ich was essen könnte. Die nächste Bank für eine Rast wäre meine!
Natürlich kam keine Bank! Als es endlich soweit war, haben wir uns auf einem Stapel gefällter Bäume niedergelassen. Ich hatte noch überlegt, ob ich es nicht doch noch etwas aushalten würde, war aber am Ende froh, dass wir dort gerastet und ich etwas gegessen hatte.
Ich kann nicht mehr!

Denn ohne eine weitere Rastmöglichkeit ging es noch viel weiter bergauf. Wir fanden Unmengen an Fingergut am Wegesrand und oben im lichten Wald.

Ein bis zwei Kilometer oberhalb der Stelle, an der wir Pause gemacht hatten, kam dann die nächste Infotafel. Auch zum Bergbau in der Gegend.
Die sogenannten Pingen, die eingefallen Schächte, konnten wir jedoch nicht erkennen. Entweder hatten wir da keinen Blick für oder die Natur hatte sie versteckt.
Weiter ging es auf einem schmalen Pfad. Uns sind nur wenige Menschen begegnet, obwohl das Wetter herrlich war.

Immer wieder hatte man zwischen den Bäumen hindurch einen schönen Blick zum Belchen. Da oben waren wir auch schon ewig nicht mehr.

Der schmale Pfad führte zu einer Wegekreuzung oben im Wald. Noch 600 m bis zur ersten untergegangenen Burg, der Rödelsburg. Unsere Rast lag nun schon eine gute Stunde zurück. So wirklich viel hatte mein Körper vom Esse noch nicht verarbeitet. Meine Beine waren recht wacklig. Aber diese 600 m bergauf schaffe ich jetzt auch noch! Im Hinterkopf die leise Hoffnung, dass wir dort dann den höchsten Punkt erreicht hätten - genau wussten wir es aber nicht.
Der schmale Pfad zur Rödelsburg hat uns sehr an das Gebiet rund um den großen Kandelfelsen erinnert. Nur das hier die moosbewachsenen Steine sehr viele rechte Winkel aufwiesen und scheinbar teile der verfallenen Burg waren.
Unterhalb der Burg dann nochmal eine Infotafel. Fast geschafft. Auf dem Schild stand, dass von der Rödelsburg nicht mehr viel übrig ist.
Man weiß auch nicht viel von der Burg. Ein paar Steinhaufen hier und da, ein paar Wälle und Gräben und ein kleiner Tagebau - vermutlich für Eisenerz.
Am Ende des Wegen war ein Steinkreis aufgetürmt. Ob dort wirklich mal ein Burgturm stand, ober ob man ihn einfach so aus den umliegenden Steinen errichtet hat, wissen wir nicht. Dort oben war es voll. Als wir ankamen, saßen dort 4-5 Leute und rasteten. Wir setzten uns außerhalb am Wegesrand unbequem auf einen Felsbrocken und warteten. Als die anderen abhauten, kamen schon wieder die nächsten Wanderer an. Ich hab schnell ein Foto gemacht, als gerade der Wechsel stattfand.
Bleiben wollten wir dann aber doch nicht. Es war uns zu voll und zu laut. Also weiter und wieder hinab zur Wegekreuzung. Denn die Rödelsburg war auf dem Rundweg nur ein kleiner Abstecher.

Unten an der Kreuzung, wo es dann auf dem Rundweg weiter ging, fanden wir die nächste Tafel zur Rödelsburg. Dort stand auf der linken Seite nochmal das gleiche Text wie auf der Tafel oben bei der Burg (sicher für diejenigen, die den Abstecher nicht machen wollen oder können).
Außerdem konnten wir noch lesen, dass es keine historischen Überlieferungen oder urkundlichen Erwähnungen zur Rödelsburg gibt, dafür aber wohl ein paar Legenden.
Ein schmaler Pfad führte uns nun - auch immer mal wieder bergauf - zur Etzenbacher Höhe. Ich weiß nicht weshalb, aber wir stellten uns unter der Etzenbacher Höhe irgendwie eine große Wiese mit Rundumsicht vor. Vielleicht mit Bänken und einem Rastplatz.




Tatsächlich war die Etzenbacher Höhe aber ein Felsen, der bereits von etlichen anderen Wanderern belegt wurde, weshalb wir uns nicht trauten, dort auch noch hinauf zu klettern und dann direkt am Rand zu sitzen. Mal abgesehen davon, dass dann ja die Corona-Abstandsregeln nicht einzuhalten gewesen wären.

Die Etzenbacher Höhe

Also, wieder weiter. Bisher hatten wir schon mehr als die Hälfte des Rundweges geschafft und immer noch keine richtige Rast machen können - außer dieser Notbehelf auf den Baumstämmen ziemlich am Anfang.


Der Pfad wurde immer schmaler und immer felsiger. Geht es hier wirklich weiter? Muss ja, denn es gab weit und breit keine Abzweigung, die wir hätten verpassen können. Nachdem wir auf den Felsen geklettert waren, fanden wir auch den nächsten Wegweiser. Wir waren wirklich noch richtig.

Aussicht vom Alten Schloss

Und dann, quasi an der engsten Stelle, eine neue Tafel. Wir waren nun schon auf dem Gelände des Alten Schlosses, ohne es zu bemerken. Das Alte Schloss ist eigentlich auch "nur" eine Burg. Naja, eine Burgruine. Wenn man die spärlichen Reste denn so nennen mag. Denn vom Alten Schloss ist noch weniger übrig als von der Röttelsburg.
Auch vom Alten Schloss fehlt jegliche geschichtliche Überlieferung, so dass man absolut nichts über die Burg weiß und nur Vermutungen anstellen kann.

Dort, wo sich vermutlich die Hauptburg befand, steht heute ein hölzerner Pavillon. Hier konnten wir endlich richtig rasten und dabei die herrliche Aussicht genießen.
Später ging es dann weiter hinab. Ab hier ging es dann wirklich nur noch bergab bis zum Parkplatz. Vorbei am Josefle, einer kleinen Heiligenfigur unterhalb des Alten Schlosses und nur noch auf breiten Waldwegen.

Wieder fanden wir Fingerhut. Meistens in rosa. Aber auch einen gelben haben wir entdeckt.



Wir kamen an einem Grillplatz vorbei. Hier hätten wir auch nochmal rasten können. Aber wir waren ja gerade erst am Alten Schloss losgelaufen und hätten nur noch gute 3-4 km bis zum Auto.





Aussicht vom Böckfelsen

Der Weg führte uns zum Böckfelsen. Dort hatten wir einen tollen Blick ins Tal. Aber von oben hätten wir den Felsen ohne das Schild wohl nicht als solchen erkannt ;-)
Und dann führte der Wanderweg mitten durch den Kletterwald! Sowas habe ich vorher auch noch nicht gesehen. Wie toll das wohl ist, wenn dort dann wirklich Trubel ist und man die Leute beim kletter, rutschen, hangeln und schwingen beobachten könnte... Aber wie schon geschrieben: Akutell wegen Corona noch geschlossen.




Unterhalb vom Kletterwald ging es dann nur noch ein kleines Stückchen weiter über einen breiten Waldweg und dann waren wir schon wieder am Auto.
Der Weg war toll. Uns hat er jedenfalls super gefallen. Schade, dass es zu den beiden Burgen nicht mehr Infos gab. Und schade, dass wirklich so gut wie nichts mehr von ihnen übrig ist. Der Weg ist sehr abwechslungsreich und wechselt schön zwischen breiten Wegen und schmalen Pfaden. Immer mal wieder hat man eine tolle Aussicht. Was er aber gut brauchen könnte, wären 2-3 Rastmöglichkeiten mehr. Wenn die paar vorhandenen nämlich schon voll sind, ist auf dem steilen Hang nämlich keine Möglichkeit mehr, um sich einfach irgendwo anders hinzusetzen.

Wir hatten am Ende 12,5 km auf dem Handy und eine reine Gehzeit von 3,5 Stunden.

Donnerstag, 4. Juni 2020

Unsere erste Wanderung nach 10 Wochen Corona-Lockdown

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Die ersten Lockerungen sind in Kraft, seit dem 29. Mai dürfen auch Hotels, Pensionen und Freizeitparks wieder öffnen. Und wir gehen jetzt auch wieder "richtig" wandern. Unsere erste Wanderung nach 10 Wochen Corona-Pause war am 21. Mai.
Wir haben 14 km auf dem Rundweg zusammenbekommen, waren (reine Gehzeit) 3,5 Stunden unterwegs und haben dabei 470 Höhenmeter gemeistert. Die erste richtige Wanderung nach dem Corona-Lockdown führte uns wieder hinauf auf den Rosskopf.
Naja, nicht ganz hinauf. Aber halt in die Richtung. Dort waren wir das letzte Mal vor Corona wandern. Und nun das erste Mal "nach" Corona. Man merkte deutlich, dass die Geschäfte und Restaurants wieder geöffnet sind. Es ist wieder schön leer im Wald. Zumindest da, wo wir gewandert sind war es das.
Am 21. Mai war nämlich Himmelfahrt bzw. Vatertag. Wir haben uns bewusst vom Gipfel mit seinem Aussichtsturm und der Grillstelle fern gehalten. Außerdem haben wir die Tour auf den breiten Waldwegen geplant, um notfalls die immer noch geltenden Abstandsregeln einhalten zu können. Dass man immer noch Abstand halten soll, scheinen nämlich aktuell sehr viele zu vergessen, wo immer mehr "Normalität" einkehrt.
Start war an der Haltestelle "Tullastraße". Durch den kleinen Park hinter dem P+R Parkplatz ging es am Bahndamm entlang Richtung Süden. Wir unterquerten die Bahngleise und kamen dann zur Hinteren Steige. Das sind unglaublich viele Treppen, die durch das Wohngebiet hinauf auf den Berg führen.

Am Ende erreicht man die Straße "In der Röte". Die Straße führt einen zur Ecke Sonnhalde und Meisenweg. Dort führt ein Wanderweg durch den Wald hinauf zur Eichhalde. Bequemer geht's fast nicht :-D
Am oberen Ende dieses kleinen Waldweges ist man schon auf der Eichhalde. Dieser Straße folgten wir ein Stückchen. So kamen wir am wohl schönsten Aussichtspunkt von Freiburg vorbei.
Dieser befindet sich direkt in der Kurve über dem Rebhang und bietet den (für mich) schönsten Blick auf die Stadt. Man sieht das Münster, beide Stadttore, die Uni und im Hintergrund den Schönberg und die Ruine der Schneeburg.


Ein Stückchen weiter ist dann schon das Mercure Panorama Hotel, hinter dem es zurück in den Wald geht. Der Waldweg dort nennt sich Hirzberg-Jägerhäusle-Weg. Und diesem folgten wir bis zum Krottenweiher.
Ab dort ging es dann nicht besonders steil, aber stetig bergauf. Erst über den Fuchsköpfleweg und später über den Ladstattweg.


Auf dem Fuchsköpfleweg haben wir tatsächlich ein kleines Reh stehen sehen. Wir blieben stehen. Wir starrten es an, es starrte uns an. Ich zückte die Kamera in Zeitlupe, um es bloß nicht zu verschrecken. Und dann kamen von hinten zwei laut labernde Weiber (man sieht ihre Beine schon auf dem Bild) und das Reh ergriff die Flucht.
Darum liebe ich einsame Wanderungen und verabscheue Wandergruppen und Co. Die sind einfach zu laut und unaufmerksam. Wenn man ständig nur labert, kann man doch die Natur gar nicht genießen.
Der Ladstattweg führt - wie könnte es ander sein - zur Ladstatt. Der großen Wanderwege-Kreuzung oben im Wald. Von dort folgten wir der Beschilderung Richtung Rosskopf. Von dem Weg aus kann man, wenn man weiß wo sie ist, die Zähringer Burg an einer Stelle durch die Bäume blitzen sehen.
Auch die Windräder auf dem Rosskopf kamen immer näher. Aber so weit hoch wollten wir ja an dem Tag nicht. Wir gingen an der Abzweigung geradeaus weiter und kamen so zur Rottecksruhe. Dort wollten wir eigentlich unsere Rast machen. Aber die Schutzhütte dort ist nicht mehr vorhanden :-(


So nah am Gipfel hörten wir dann das Gejohle und Gegröhle im Wald. Vatertag! Und wir haben uns über die Entscheidung gefreut, dem Gipfel an diesem Tag keinen Besuch abzustatten :-)
Okay, wandern wir halt die 2 km bis zur Zähringer Burg weiter und machen unsere Pause dort.


Zwischendurch immer mal wieder schöne Aussichten durch die Bäume hindurch. Eine haarige Raupe kreuzte unseren Weg und wir kamen der Burg immer näher.
Große Steinbrocken, wie Kopfsteinpflaster, fanden sich in Teilen des Waldweges und wir fragten uns, ob das wirklich eine mittelalterliche Straße zur Burg gewesen sein könnte? Wir wissen es nicht. Aber der Gedanke, dass hier vor hunderten Jahren Menschen und Fuhrwerke zu und von den Herren der Burg entlangkamen, ist irgendwie toll :-)
Durch die Bäume hindurch kann man hier bis zum Kandel blicken. Dort wollen wir auch irgendwann mal wieder hinauf :-)


Kurz vor der Zähringer Burg entdeckten wir den ersten Fingerhut in diesem Jahr. Ich liebe den rosa Digitalis. Auch wenn er giftig ist.



Wir kamen auf dem Weg unterhalb des Burgturms heraus und dort war die Hölle los. Menschenmassen! Große Gruppen, Familien mit Kindern. Und alle latschten zur Burg hinauf :-( Da gibt es nur zwei oder drei Bänke und der Platz vor dem Turm ist nicht gerade groß. Es gelten immer noch die Corona-Abstandsregeln, auch wenn die Leute es wohl mehr und mehr vergessen. Wir haben die Ruine also auch ausgelassen und wanderten weiter.
Weiter unten wussten wir dann, wieso da oben so viel los war. Die Gaststätte unterhalb der Burg hat ja auch wieder geöffnet. Um möglichst viele Leute mit Abstand bewirten zu können, hat man die Hälfte der Tische von der Terrasse auf die gegenüberliegende Waldlichtung gestellt. Und alle Tische waren belegt. Es war uns unangenehm, staubig und verschwitzt zwischen den essenden Gästen hindurch zu laufen. Aber der Wanderweg führte dort nun quasi "mitten durchs Lokal" :-/ Und wenn man schön gegessen hat, macht man natürlich mit der Familie einen Verdauungsspaziergang zur Burg hinauf.

Wir wanderten über den Kohlerweg hinab und am Ende gelangten wir in die Altbachschlucht. Da fanden wir dann endlich eine schöne Rastmöglichkeit. Eine Bank am Bach, sogar im Halbschatten :-) Schatz wollte unbedingt Pause machen. Ich fand das voll bescheuert - immerin waren es von dort nur noch gute 30 Minuten bis zur Haltestelle!
Aber der Liebste setzte seinen Dickkopf durch und so machten - kurz vorm Ziel - wir Rast in der Schlucht. Während wir da saßen, kamen uns wieder duzende Menschen entgegen, die wohl alle hinauf zum bereits recht vollen Waldspielplatz wollten. Da ist nämlich auch noch eine Grillstelle.
Wieder im Stadtteil Zähringen angekommen ging es am Friedhof und am Bürgerhaus vorbei, wieder zur Haltestelle "Tullastraße".

Wie bereits erwähnt 3,5 Stunden reine Gehzeit und 470 Höhenmeter und das so ziemlich ohne Pause. Am Abend war ich platt. Aber nicht so platt wie nach den Touren, die wir zuletzt in der March oder im Mooswald gemacht haben. Der Untergrund unter den Füßen scheint tatsächlich eine sehr große Rolle zu spielen, wie man sich nach der Tour so fühlt. Denn die 14 km in der March - ohne Steigungen, aber mit viel Asphalt - machten definitiv mehr Beinschmerzen als die Tour oben durch den Wald mit ordentlich Steigungen.

Inzwischen sind wir zum Wandern auch mal wieder richtig weg gefahren. Davon erzähle ich euch aber ein anderes Mal.