Montag, 12. Februar 2018

Unsere erste Wanderung in 2018

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Heute waren wir wandern und es war unsere erste Wanderung in 2018. Für die knapp 16 km haben wir 3,5 Stunden gebraucht. Eine Pause haben wir allerdings nicht gemacht, da es zu kalt und zu nass war, um sich irgendwo hinzusetzen.
Karte von der Komoot App
Wieder mal starteten wir an der Haltestelle "Reutebachgasse". Von dort ging es am Zähringer Friedhof vorbei, die Reutebachgasse und dann die Altbachschlucht hinauf.
Am oberen Ende der Schlucht ist ein Wanderparkplatz, dort hielten wir uns links, um kurz darauf rechts in den Kohlerweg einzubiegen. Der ist im unteren Stück noch asphaltiert und zu beiden Seiten von Häusern flankiert.
Im oberen Teil geht er fast nahtlos in einen Waldweg über und führt einen, der gelben Raute folgend, zum Waldgasthaus Zähringer Burg, direkt unterhalb der Zähringer Burgruine.
Da heute Montag war und zudem auch noch Rosenmontag, hatten wir den Wald komplett für uns alleine. Sogar das Waldgasthaus hatte geschlossen, so dass auch dort niemand unsere Ruhe störte.
Waldgasthaus Zähringer Burg
Ursprünglich hatten wir vor, zur Burgruine hoch zu wandern. Aber da das Gasthaus eh geschlossen hatte und man nur dort den Schlüssen für den Turm bekommen kann, haben wir uns den Aufstieg gespart und sind gleich weiter gewandert.
Grenzstein von 1833
Unterwegs kamen wir an einem alten Grenzstein von 1833 vorbei und hatten einen tollen Blick auf die Windräder auf dem Rosskopf.
Unterhalb vom Rosskopf
 Dem Michelbach folgten wir hinab ins Tal und zur Talstraße, der wir ein Stück folgten.
Weg entlang des Michelbachs
Lange Baumwurzel am Felshang
Sonne und Wolken wechselten sich ab. Die angekündigten Regenschauern blieben aber glücklicherweise aus.
die ersten Weidenkätzchen
Der Talstraße folgten wir hinauf und dann bogen wir links zu einem Hof ab. Der offizielle Wanderweg führt ebenfalls über diesen Hof. Von dort kommt man auch zum Wildtalereck mit herrlicher Aussicht.
Blick hinauf zum Wildtalereck
Wir ließen allerdings die Abzweigung zum Wildtalereck links liegen, denn wir wollten zum Leheneck - auch mit schöner Sicht. Wir hatten den Hof noch nicht lange hinter uns gelassen, da überfiel uns ein plötzlicher, recht heftiger Graupelschauer. Man konnte regelrecht die Graupel-Wolken erkennen, wie sie vor dem Wind hergeschoben wurden - wie Nebel. Der ganze Spuk war dann aber so schnell vorbei, wie er begonnen hatte.
Plötzlicher Graupelschauer

Rosskopf im Graupelschauer
 Man konnte dann schön das Ende der dunklen Wolken Richtung Schwarzwald abziehen sehen und dahinter kam gleich wieder blauer Himmel :-)
Blick zum Rosskopf
Wir folgten dem Weg weiter und hatten plötzlich einen fantastischen Blick auf Denzlingen. Unverkennbar an seinem markanten, etwas seltsam aussehenden Kirchturm.
Blick auf Denzlingen
Denzlinger Kirche
 Auch den Kaiserstuhl und die verschneiten Vogesen konnten wir gut sehen. Und mit einem Sonne-Wolken-Mix, der ein bisschen an Aprilwetter denken lies, ging es weiter.
Blick zum Kaiserstuhl
noch ein alter Grezstein
Vorbei an weiteren Bauernhöfen wanderten wir hinauf zum Leheneck. Aus dieser Richtung haben wir es zum ersten Mal erreicht. Das Bild mit den 3 Reiterinnen war ein echter Glücksfall.
Blick hinauf zum Leheneck
Aussicht vom Leheneck
Vom Leheneck folgten wir der historischen Deutsch-Österreichischen Grenze zum Wildtaler Rebberg.
Wegkreuz am Leheneck
Deutsch-Österreichische Grenze am Leheneck
Schneeburg bei Ebringen
 Oben vom Rebberg hatten wir einen tollen Blick auf Freiburg und Umgebung. Wir sahen die Schneeburg bei Ebringen, den Schönberg, den Münsterturm und Teile Freiburgs.
Wildtaler Rebberg
Blick auf Freiburg
Schönberg und Schneeburg
 Auch einen schönen Blick auf Gundelfingen und nochmal auf die Vogesen hatten wir von dort oben.
Blick auf Gundelfingen
Münsterturm
verschneite Vogesen
Unten in Wildtal angekommen, lösten wir gehend den Geschwindigkeitsmesser für die Autos aus :-D Das fanden wir so lustig, dass wir nochmal zurück gelaufen sind und mit Kamera im Anschlag das Teil zum zweiten Mal auslösten ;-)
Zähringer Burg
 Hinter dem Sportplatz hatten wir einen tollen Blick zur Zähringer Burg, die wir ja am Anfang ausgelassen hatten. Am Gundelfinger Hallenbad vorbei ging es dann wieder zurück nach Zähringen und zur Straßenbahnhaltestelle.
Zurück in Zähringen
Cooles Restaurant in der Reutebachgasse
Bis auf die eine kurze Graupelschauer hatten wir super Wetter - wenn auch etwas kühl mit nur 5 Grad. Es war eine tolle Tour. Allerdings ohne Pause auch ziemlich anstrengend. Dafür wurden wir daheim mit einer heißen Dusche, einem leckeren Eintopf und diesem herrlichen Sonnenuntergang belohnt :-)