Samstag, 4. März 2017

Vorgezogene Jahrestags-Wanderung

[Dieser Post enthält durch Firmennennungen Werbung, die ohne Auftrag, ohne Sponsoring und ohne Bezahlung erfolgt]


Zu unserem Jahrestag wiederholen wir immer unsere erste gemeinsame Wanderung. Nun ist unser Jahrestag - der zehnte schon! - noch gute 5 Wochen hin. Aber da wir in der Zeit meine Mutter zu Besuch haben werden (und mit ihr nicht wandern können) und wir bis dahin quasi jedes Wochenende "ausgebucht" sind, sind wir den Weg heute - in leicht abgewandelter Form - schonmal gewandert.
Unsere Strecke (Karte aus der Runtastic App)
Start ist an der Haltestelle "Wonnhalde", wo es an einer großen, sumpfigen Wiese vorbei, zu den Wonnhalde Seen geht.
An der Haltestelle "Wonnhalde"
Unterer Wonnhalde See
Dort haben wir das erste Mal Reiher beim Nestbau sehen können. Das die Wasservögel so hoch oben in den Bäumen nisten, war uns nicht klar.
Von den Wonnhalde Seen ging es weiter hinauf auf einen breiten Waldweg. Den Rehbrunnen haben wir dieses Mal ausgelassen.
Oberer Wonnhalde See
Viele Blüten unterwegs entdeckt
Aber am Eiben- und dem "spuckenden" Marxenbrunnen (Video) kamen wir vorbei, bevor es wieder abwärts ging. Nahe des Günterstaler Klosters kamen wir heraus. Immer wieder schöne Ausblicke zwischen den Bäumen hindurch auf Günterstal, den darüber liegenden Kybfelsen (wo wir auch schon einige Male waren) und auf die Freiburger City mit Münster und Stadttoren.

Günterstal mit Kloster

Günterstal mit Kybfelsen
Vom Kybfelsen hat man eine herrliche Aussicht!
In Günterstal ging es ein kurzes Stück an der Straße entlang und dann nahe der Haltestelle "Wiesenweg" wieder nach rechts in den Wald und zum Jägerbrunnen. Am Sternwaldeck, einem schönen Platz mit Pavillion und Bänken, haben wir eine kurze Pause eingelegt und das mitgebrachte Brötchen ferputzt.
Da waren wir auch schon, lag aber heute nicht auf unserem Weg
Günterstaler Tor
Klosterladen
Jägerbrunnen
Pause am Sternwaldeck
Im Wald entdeckten wir ein fast kreisrundes, ziemlich großes "Loch" im Boden. Wir gehen da jedes Jahr lang und heute fiel es uns das erste Mal auf! Es sah aus wie ein Krater. Kein umgestürzter Baum weit und breit. Ob es sich wohl um einen Bombentrichter handelt? Wir wissen es nicht, aber er hat große Ähnlichkeit mit dem Bombentrichter, den wir mal auf Helgoland gesehen haben. Und Freiburg wurde 1944 ja sehr stark bombardiert.
Von dort ging es dann weiter zum Wasserschlössle. Das ist ein Wasserhochbehälter dessen Front wie ein kleines Schloss aussieht. Ab dort wird der Weg dann etwas steiler, denn er führt hinauf zur Franzosen Schanze.
Schwaben- und Martinstor
Wasserschlössle und die Aussicht von dort
Eigentlich gehen wir von dort noch weiter hinauf, vorbei an den Sägemännle und bis zur Waldgaststätte St. Barbara. Aber da mein Knie heute etwas zickig war und der Wind immer stürmischer wurde, haben wir uns ab der Franzosen Schanze (ob sich da wohl früher mal die Franzosen Verschanzt haben?) den Weg zum Waldsee gesucht.

Unterwegs trafen wir immer wieder auf Mountainbiker, die die neu angelegte Downhill Strecke hinunter rasten. Und plötzlich hörten wir ein Geräusch wie eine quietschende Fahrradbremse und sahen uns hektisch um. Aber es war keine Bremse, sondern ein Hund weiter unten am Hang! Echt lustig. Aber sein Bellen klang wirklich zum verwechseln ähnlich. Beim Näherkommen sahen wir dann, das der kleine Hund dem meiner Mutter sehr ähnlich war. Allerdings hat man beim Hund meiner Mutter das Gefühl, dass etwas RICHTIG GROSSES auf einen zukommt, wenn er anfängt zu kläffen :-D Und dann ist es doch "nur" ein 12 kg Fellknäuel ;-)
Weißer Felsen Hütte von oben
Wir kamen in der Nähe vom Waldsee am Weißen Felsen heraus und sind von dort direkt zur nächsten Straßenbahnhaltestelle (Musikhochschule) gelaufen und wieder heim gefahren. Inzwischen hat es sich auch ziemlich zugezogen. Der angekündigte Regen wird wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Weißer Felsen Hütte von unten
Die etwas über 11 km haben wir in total gemütlichen 3 Stunden absolviert - wobei wir ne halbe Ewigkeit am unteren Wonnhalde See stehen geblieben sind und die Reiher beobachtet haben.

Ob wir morgen nochmal eine Runde laufen können, wissen wir noch nicht. Es soll wettertechnisch nicht so gut werden.

Montag, 27. Februar 2017

Herderner Höhenweg

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Heute waren wir auch unterwegs. Wir hatten beide frei, wollten das tolle Wetter aber nicht dazu "verschwenden", stundenlang an der Straße zu stehen, um den Rosenmontagsumzug anzusehen. Stattdessen sind wir den Herderner Höhenweg gegangen. Auf den Tafeln heißt es überall Herdermer Höhenweg, aber der Stadtteil heißt Herdern. Daher werde ich auch weiter Herderner Höhenweg sagen.
Der Rundweg lt. Karte u. wie wir gelaufen sind, untere Karte von der Runtastic App
Frühling in Freiburg
Das es den Weg überhaupt gibt, wissen wir erst seit unserer letzten Wanderung, als wir zufällig eine Tafel mit der Karte am Wegesrand gefunden haben. Der Weg war mit 5,5 km angegeben und hat seinen Namen mehr als verdient. Es geht wirklich sehr hoch hinauf. Uns war zwischenzeitlich so warm, dass wir unsere Jacken ausziehen mussten, um nicht zu "erschwitzen".
Start ist an der Kirche in Herdern - wo wir mit Straßenbahn und Bus hinfuhren. Vorbei am Lallibrunnen geht es hinauf bis zum Panorama Hotel. Unterwegs sollten wir 17 Infotafeln finden. Teilweise waren es aber keine Tafeln, sondern nur nummerierte Schilder ohne weitere Infos - echt schade. Außerdem haben wir nur 15 "Tafeln" gefunden. Ob wir die anderen zwei einfach übersehen haben oder ob sie gar nicht da waren, wissen wir nicht.
Oben am Panorama Hotel haben wir uns eine Bank mit toller Aussicht gesucht und haben eine kleine Pause gemacht. Weiter ging es über einen breiten Waldweg bis zum Krottenweiher.
Und dann ging es mit der mangelhaften Beschilderung los. Ein Wegweiser zeigte hinunter zum Haus Tobias, wo laut Karte nichtmal ansatzweise der Weg entlang führen sollte. Der Weg den ich meinte, der es sein müsste, war überhaupt nicht ausgeschildert. Den einen Streckenabschnitt sind wir daher gleich dreimal gelaufen - immer hin und her. Am Ende haben wir uns dann doch, mangels Alternative, für den unmarkierten Weg entschieden, nur um nach 500 m festzustellen, dass wir tatsächlich richtig waren.
Wir sind gleich 2 Wege gelaufen, die Schatz immer schonmal auskundschaften wollte. Der eine führt zu unserem "alternativen Aufstieg" zum Rosskopf. Und von dort führt der Weg weiter, hinter dem Grillplatz erst hinauf, dann hinunter. Am Ende kamen wir dann in der Kurve vor dem Aussichtspunkt heraus. Da wollten wir auch immer schonmal gucken, wo der Weg wohl hinführt. Jetzt wissen wir es.
Von dort ging es dann wieder ein Stück den Rebberg hinauf und dann dort hinunter, wo wir hochkamen. Ende der Runde war dann wieder an der Herderner Kirche.
Obwohl wir so weit oben im Wald waren, konnten wir die Musik vom Karnevalsumzug sehr gut hören. Der Weg war echt klasse. Genau das Richtige, wenn man nur eine kleine Runde laufen will, aber trotzdem schön und viel über schmale Pfade. Und immer wieder herrliche Ausblicke über Freiburg, bis zur Schneeburg bei Ebringen, zu den Vogesen, dem Tuniberg und dem Kaiserstuhl. Sogar den Blauen konnten wir heute sehen!

Die angegebenen 5,5 km haben wir um 2 km überschritten - wahrscheinlich weil wir so lange und oft suchen mussten, wo es weiter geht. Wieder Zuhause wartete wieder Socke auf Gesellschaft.
Ab morgen hat uns dann der Alltag wieder.